Wenn Naschkatzen Urlaub machen

Österreich von seiner süßen Seite

Diese 5 typischen Süßspeisen sollten Sie auf Ihrer Geschmacksreise durch Österreich verkosten. Zu spät, Sie sitzen bereits am Flughafen Wien? Das macht gar nichts, denn für fliegende Naschkatzen gibt es hier die letzte Chance auf eine süße Genussreise von Gate zu Gate.

 

Tipp für „süße“ Souvenirjäger:

Die Sachertorte ist ein „Exportschlager“. Denn in ihrer praktischen Holz-Box bleibt sie nicht nur besonders lange frisch, sie kann auch sicher in jedem Handgepäck verstaut werden. Auf dem Flughafen Wien wird die Sachertorte in der Konditorei Demel, in den Heinemann Duty Free Shops und bei Flavors of Austria als „Take-Away“ angeboten.

Des Kaisers Leibgericht: Der Kaiserschmarren

Kaiser Franz Joseph I. (geboren 1830, gestorben 1916) konnte von seinem heiß geliebten Kaiserschmarren gar nicht genug bekommen – und das verstehen viele Österreicherinnen und Österreicher bis heute noch allzu gut. Die beliebte Süßspeise, die in erster Linie aus Eiern, Milch, Mehl und Zucker besteht, wird am Ende mit feinem Staubzucker bestreut. Dieses unwiderstehlich flaumige Gericht wird hierzulande aber nicht nur als Nachspeise gegessen. So wie viele andere süße Mahlzeiten, wird auch der herrliche Kaiserschmarren gern als Hauptspeise verzehrt. Um diesen Klassiker der österreichischen Süßspeisenküche zu probieren, sollten Sie unbedingt einen Zwischenstopp im Restaurant Zugvogel oder im Café Demel einlegen. Denn dort können Sie vor Ihrem Abflug noch ein letztes Mal einen herrlichen Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster genießen. Oder bestellen Sie ganz einfach einen Kaiserschmarren to go – für Fluggäste, die Lust auf einen besonders süßen Abschied haben.

Exportschlager Sachertorte

Diese Torte ist nicht nur in Österreich besonders beliebt. Auch über die Grenzen des Landes hinaus besitzt sie absoluten Kultstatus. Die berühmte Sachertorte – ein saftig-flaumiger Schokoladekuchen mit Marillenmarmelade verfeinert und mit köstlicher Kuvertüre vollendet – feierte ihre Geburtsstunde 1832 und wurde in ihren Grundzügen ausgerechnet von einem Lehrling, dem jungen Franz Sacher, entwickelt. Sein Sohn Eduard vollendete dann Jahre später die Traditionstorte in der K . u. K. Hofzuckerbäckerei Demel. Seitdem gilt sie als eine Spezialität der Wiener Küche, die auch am Flughafen Wien als süßer Willkommensgruß oder kulinarischer Abschied in der Kultkonditorei Demel, im Daily Roast, Johann Strauss, Johann's Biereck und im Zugvogel serviert wird. Oder nehmen Sie einen süßen Gruß aus Österreich mit. Die Sachertorte wird bei Flavors of Austria oder in den Heinemann Duty Free Shops angeboten und übersteht – verpackt in einer praktischen Holzbox – jede Reise.

Ein Gugelhupf zur Jause

Marmoriert oder mit Rosinen, mit Mandelstiften oder Schokoglasur – die meisten österreichischen Familien haben ihr eigenes Lieblingsrezept für den beliebten Gugelhupf-Kuchen, der zum Frühstück oder als Jause, zu Tee oder Kaffee verzehrt wird. Heutzutage wird er nicht nur gerne zuhause gebacken oder in Kaffeehäusern serviert, sondern ist auch ein beliebtes Geschenk, wenn man zu Gast bei Freunden oder Familie ist. Man kann den Gugelhupf stets in einer der zahlreichen österreichischen Bäckereien kaufen. Bei der Bäckerei Anker, die nicht nur im ganzen Land, sondern auch direkt am Flughafen Wien einen Standort hat, steht fast immer ein schön verpackter Gugelhupf in der Vitrine. Zum sofortigen Genießen bietet auch das Restaurant Zugvogel einen saftigen Marmorgugelhupf als köstliche Jause oder süßen Abschluss eines typisch österreichischen Menüs an.

Apfelstrudel als süßer Abschiedsgruß

Der handgezogene Apfelstrudel ist fixer Bestandteil jeder österreichischen Rezeptsammlung. Was ihn so verführerisch macht: Der fruchtige Geschmack der saftigen Äpfel, die geschält, entkernt, in dünne Scheiben geschnitten und mit Zimt, Zucker, Zitronensaft und Rosinen zu einer köstlichen Fülle verarbeitet werden. Die feinen Semmelbrösel, die für die besondere Note in geschmolzener Butter geröstet werden. Und natürlich der herrliche Strudelteig, der zuerst ausgerollt und danach mit dem Handrücken hauchdünn auseinandergezogen wird.
Der herrliche Duft, der ein frisch gebackener Apfelstrudel verströmt, liegt auch in zahlreichen Restaurants am Flughafen Wien in der Luft. Denn hier wird diese traditionsreiche Süßspeise in unzähligen Varianten serviert: Zum Beispiel mit Vanilleeis in  Johann's Biereck, mit Schlagobers im  Kulinariat, mit Vanillesauce im Daily Roast und  Air Café oder ganz simpel beim  Brezel Meister, im  Caffè RitazzaJohann StraussZugvogel und in der  Sky Wine Lounge.

Topfenpalatschinken für Überflieger

Am besten Sie ergeben sich gleich dieser wunderbar süßen Versuchung mit dem Namen Palatschinke (Pfannkuchen), die hierzulande in unterschiedlichsten Variationen auf den Teller kommt. Sie wird gern gefüllt mit Eis, Schokolade oder Marmelade, oft serviert mit Schlagobers (Sahne) und vollendet mit feinem Staubzucker. Oder mögen Sie es doch lieber pikant mit einer Fülle aus Spinat oder Fleisch und am Ende überbacken mit Käse? Sogar als Suppeneinlage schwimmt sie gerne mit. Dann wechselt die Palatschinke nur ihren Namen und verfeinert – in dünne Streifen geschnitten – als Fritatten den Geschmack jeder Rindsuppe. Im Café Demel am Flughafen Wien können Sie eine süße Version der Palatschinke genießen: die Topfenpalatschinken. Eier, Zitronenzeste, Rosinen und Topfen (Quark) bilden die Grundzutaten der cremigen Füllung. Üppig gefüllt und zusammengerollt finden sie danach im Backrohr ihre kulinarische Vollendung. Denn dort werden die Topfenpalatschinken zum Abschluss überbacken, nachdem sie mit einem Mix aus Milch, Eiern und Vanillezucker und im besten Fall einer großen Portion Liebe übergossen wurden.