Börselexikon

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Englischer Begriff für Unternehmensführung, Aktienkultur. Damit sind die international üblichen Standards für gute Unternehmensführung gemeint, die das Vertrauen der Investoren in das betreffende Unternehmen stärken. Siehe auch Österreichischer Corporate Governance Kodex.siehe: HaltekostenDie mit einer Anleiheemission verbundenen freiwilligen Verpflichtungen des Emittenten.Gedeckte Kaufoption, die dann gegeben ist, wenn sich der zugrundeliegende Basiswert im Besitz des Verkäufers der Option befindet. siehe: gedeckte Position. Diesen Prozess gibt es nur bei an von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gehandelten ETFs und beinhaltet den Tausch von Aktienkörben gegen Fondsanteile. Um das Underlying des Fonds abzubilden, stellt der Market Maker z.B. einen Aktienkorb zusammen (entspricht 1:1 dem Underlying wie z.B. dem ATX). Dafür erhält er vom Emittenten Fondsanteile im Wert des Aktienkorbes, die er am Markt verkaufen kann (Creation). Umgekehrt kann der Market Maker Fondsanteile an die Fondsgesellschaft zurückgeben und erhält dafür Aktien (Redemption).(CROX) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus den umsatzstärksten Aktien an der Zagreber Börse (ZSE). Der CROX wird von der Wiener Börse AG real-time in kroatischen Kuna (HRK), EUR und USD berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des CROX wurde per 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt. (CTX®) Ein von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus tschechischen Blue Chip-Aktien besteht. Der CTX® ist Basiswert für die an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen geregelten Markt gehandelte und in US-Dollar abgerechnete Futures und Optionen. Startwert des CTX® wurde am 15. Juli 1996 mit 1.000 Punkten festgesetzt. Seit 1. Juli 2002 wird dieser Index auch in Euro berechnet.Untersegment des Segments derivatives market.at ? dem Terminmarkt - der Wiener Börse AG. In diesem Segment sind alle CEE-Produkte zusammengefasst. Der Handel dieser Produkte findet fortlaufend über das Handelssystem OMex® statt.Marktsegment des Kassamarktes der Wiener Börse AG. In diesem Segment sind alle Zertifikate zusammengefasst. Der Handel dieser Wertpapiere findet über das Handelssystem Xetra® statt.(CTD) Die CTD-Anleihe ist jene Anleihe aus einem Lieferkorb, die für den Käufer eines Bond-Futures bei der Lieferung am günstigsten ist.siehe: Gedeckte Position Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Der DAX® ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er beinhaltet die 30 umsatzstärksten deutschen Unternehmen und wird laufend ermittelt. Die Basis wurde am 30.12.1987 mit einem Wert von 1.000 Punkten festgelegt.Abkürzung für Dow Jones Index. Tägliche Anpassung der Sicherheitserfordernisse(Margins) an das durch eine Position eingegangene Risiko.Datenvendoren sind Unternehmen, die durch ein Vertragsverhältnis mit der Wiener Börse AG berechtigt sind, die professionell aufbereiteten Preisdaten der Wiener Börse AG an weitere Vendoren sowie professionelle Investoren wie auch Privatanleger weiterzugeben.Ein Forderungspapier, das mit der gleichen Ausstattung über einen längeren Zeitraum am Primärmarkt zum Ersterwerb angeboten wird. Die meisten Anleihenemissionen sind heute Daueremissionen. siehe: Intra-Day-Handel Die Notierungslöschung eines an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt gelisteten Wertpapiers.(Deltafaktor) Ein Sensitivitätsfaktor, der die absolute Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Einheit verändert. Mathematisch betrachtet entspricht Delta der ersten Ableitung des Optionspreises nach dem Preis des Basiswertes. Der Deltafaktor schwankt bei Kaufoptionen zwischen 0 und +1, bei Verkaufsoptionen zwischen -1 und 0. Der Umfang der Veränderung des Delta misst das Gamma. Kurzbezeichnung für American Depository Receipts (ADR) Das Depot dient dem Kreditinstitut zur Verwahrung und Verwaltung der vom Kunden hinterlegten Wertpapiere. Das Kreditinstitut verbucht hier Käufe und Verkäufe, der Depotauszug zeigt den Wert aller Anlagen. Für die Verwaltung verlangen die Banken Gebühren (die sog. Depotgebühr). Kreditinstitut, das berechtigt ist, die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für andere vorzunehmen. Wenn der Aktionär bei der Hauptversammlung sein Stimmrecht ausüben möchte, ist bei der Depotbank eine Stimmkarte zu beantragen.Entgelt der Depotbank für die Verwahrung der Wertpapiere im Depot.Finanzinstrumente werden als Derivate oder Derivative Finanzinstrumente bezeichnet, wenn wesentliche Eigenschaften, die sie aufweisen, aus solchen anderer Finanzinstrumente (Basiswerte, Underlyings) abgeleitet wurden. Den Derivaten werden z. B.: Optionen, Optionsscheine, Futures, Swaps u.ä. Produkte zugeordnet.siehe: DAX® Preis einer Anleihe, der beim Kauf einer Anleihe effektiv zu bezahlen ist (inkl. Stückzinsen). Der Dirty Price wird somit folgendermaßen berechnet: Clean Price + anteilige Stückzinsen seit der letzten Kuponzahlung. (Abgeld, Abschlag) Preisabschlag auf den Nennwert einer Schuldverschreibung ? oder der Betrag, um den der Emissionspreis bei Neuausgabe von Wertpapieren unter deren Nennwert liegt. Gegenteil: Agio Ein Broker, der für seine Geschäfte eine Kommission verrechnet, die erheblich unter den offiziellen Sätzen bzw. Richtlinien liegt. Zinssatz zur Refinanzierung der Geschäftsbanken durch die Oesterreichische Nationalbank. Die Geschäftsbanken verkaufen Wechsel, die ihre Kunden ausgestellt haben, an die Oesterreichische Nationalbank. Ausgewogene Aufteilung bzw. Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen. Ziel der Diversifikation ist Sicherheit.Der Teil des ausgewiesenen Gewinnes, der auf Antrag des zuständigen Organes einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre ausbezahlt wird.Siehe Ex Dividende. Gibt den prozentuellen Anteil der ausbezahlten Dividende am Preis der Aktie an. Wird wie folgt berechnet: Dividende/Aktienpreis x 100. Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl zur Bewertung einer Aktie.(Dual Currency Bond) Anleihe, bei der der Emissionsbetrag und die Zinszahlungen in einer von der Tilgung unterschiedlichen Währung erfolgen.(DJ) Der Dow Jones Industrial Average (Index) enthält die 30 bedeutendsten Industrieunternehmen der New York Stock Exchange und wurde erstmals 1897 veröffentlicht. Er wurde als Preisindex konzipiert und wird laufend (real-time) berechnet.Der Dritte Markt ist ein vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenes multilaterales Handelssystem. In den Dritten Markt werden Wertpapiere einbezogen, die weder zum Amtlichen Handel noch zum Geregelten Freiverkehr zugelassen sind. Der Dritte Markt ist ein ungeregelter Markt dessen Voraussetzungen für die Einbeziehung in den Bedingungen für den Betrieb des Dritten Marktes definiert sind.siehe DoppelwährungsanleiheKennzahl zur Beurteilung der Zinsempfindlichkeit von Vermögensanlagen. Zeitpunkt während der Restlaufzeit, zu dem sich Preis- und Wiederveranlagungsrisiko einer Anleihe genau ausgleichen. Die Duration wird zur Risikomessung und Bestimmung des Absicherungsverhältnisses bestimmt. Marktsegment der Wiener Börse AG, das sämtliche standardisierte Derivate (Futures und Optionen) umfasst. Der Handel der Optionen und Finanzterminkontrakte findet fortlaufend über das Handelssystem OMex® statt. Man unterscheidet zwischen austrian derivatives und cee derivatives. Abkürzung für ex Bezugsrecht.Abkürzung für ex Dividende. (Exchange Traded Funds) Fondsanteile, die Anleger über die von einem Börseunternehmen betriebenen Märkte kaufen oder verkaufen können. Es wird zwischen aktiv und passiv gemanagten Investmentfonds unterschieden. ETFs werden dem Marktsegment structured products zugeordnet und umfassen i.d.R. nur passiv gemanagte Investmentfonds.Internationale Abkürzung für Euro. vorzeitige Ausübung Bezeichnung für die am Kapitalmarkt handelbaren Wertpapiere.Tatsächlicher Ertrag, den ein Wertpapier erbringt (Gegensatz: Nominalzins). Wird bestimmt von Erwerbskurs, -kosten, Zinsertrag, Zinsterminen, Agio bzw. Disagio bei Rückzahlung, Laufzeit und Form der Tilgung. Der Effektivzins errechnet sich aus der laufenden Verzinsung, den Tilgungsgewinnen bzw. ?verlusten (Differenz zwischen Tilgungspreis (Tilgung) und Anschaffungspreis) und der Laufzeit. Für Gläubiger ist er Ausdruck der Rentabilität (Rendite). Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden (Grundkapital plus Rücklagen plus Bilanzgewinn bzw. -verlust). Ein hoher Eigenkapitalanteil erhöht die Konkurrenzfähigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens.Der Preis von Finanzinstrumenten ist das Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Zusätzlich wird der Preis aber von bestimmten Einflussfaktoren mitbestimmt. Wichtige, den Aktienpreis beeinflussende Faktoren sind die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein an einem vom Börseunternehmen betriebenen Markt notiertes Unternehmen gesetzt werden, volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (v.a. Zinsen), aber auch politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenskäufe. Zu den Einflussfaktoren, die Auswirkung auf den Optionspreis haben, zählen: Preis des Basiswertes, Ausübungspreis, Laufzeit, Volatilität und risikofreie Zinsen.Form von Investmentfonds, deren Hauptaugenmerk auf möglichst hohen, gleichmäßigen Ausschüttungen liegt. Das Portefeuille solcher Fonds enthält daher insbesondere Papiere wie Schuldverschreibungen, Standardaktien, Vorzugsaktien u. dgl. Gegenteil: Wachstumsfonds.Bei Einmalemissionen liegen die Forderungspapiere nur wenige Tage (Zeichnungsfrist) in den Banken zum Ersterwerb auf. Während dieser Zeit können sie zu den Emissionsbedingungen, d.h. zum Emissionspreis erworben werden.(Initial Margin) Geldbetrag, der bei Termingeschäften zur Transaktionseröffnung als Sicherheit hinterlegt werden muß (Margin).Ausgabe von neuen Wertpapieren. Geht ein Unternehmen zum ersten Mal an einen von einem Börseunternehmen betriebenen Markt, handelt es sich um eine Neuemission (Initial Public Offering). Die Wertpapiere werden über einen von einem Börseunternehmen betriebenen Markt an die Anleger verkauft, der Erlös fließt in aller Regel dem Unternehmen als Eigenkapital zu.Finanzinstitut, das die Plazierung neu zu begebender Wertpapiere übernommen hat.(Ausgabepreis) Entweder der Preis, zu dem neuausgegebene Wertpapiere dem Anlegerpublikum zum Kauf angeboten werden, oder der Preis, zu dem ein Investmentfonds seine Anteilszertifikate ausgibt. Der Ausgabepreis entspricht dem Inventarwert der Investmentfondsanteile zuzüglich eines Verwaltungszuschlages. Veröffentlichung der wichtigsten Angaben über den Emittenten und über die geplante Emission. Dadurch soll dem Anleger ermöglicht werden, sich über die mit dem Wertpapier verbundenen Rechte sowie die Vermögens- und Ertragslage sowie über die Zukunftsaussichten des Emittenten zu informieren. (Konsortium) Zusammenschluss von Kreditinstituten, um eine Wertpapieremission (Emission) für einen Kunden durchzuführen. Es soll damit ein möglichst großer Kreis von Interessenten angesprochen und das eigene Risiko gering gehalten werden.Gesellschaft oder Körperschaft, die zum Zweck der Kapitalbeschaffung Wertpapiere ausgibt ("begibt"), z.B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen etc.Ausgeben ("begeben") von Wertpapieren (Emittent). (Schlussabrechnung, Final Settlement) Die entweder geld- oder stückmäßige Abrechnung bei Ausübung, Glattstellung oder Verfall von Optionen bzw. Futures. Durch die bei der Auszahlung der Zinserträge einbehaltene Kapitalertragssteuer in Höhe von 25% ist die Einkommenssteuer abgegolten.Lieferung und Bezahlung von Geschäften. Eine Anleihe, die von den Banken zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis begeben wird. Der Erlös der Emission wird dem Eigenkapital zugerechnet. Zinsen dürfen nur dann ausgeschüttet werden, soweit sie im Jahresüberschuss vor Rücklagenbewertung (Rücklagen) gedeckt sind Zu den Erträgen eines Wertpapieres gehören Zins- und Dividendenzahlungen (Dividende) und sonstige Ausschüttungen sowie Wertsteigerungen in Folge von Kurserhöhungen (Kurs).(European Interbank Offerd Rate) Interbanken Geldmarktsatz für 1 Woche, sowie 1 bis 12 Monatsgelder. Er ist EWU-weit geltend und hat die früheren nationalen Referenzzinssätze abgelöst. (EUR) Offizielle Bezeichnung der gemeinsamen europäischen Währung. Ein Euro wird in 100 Cent unterteilt. 1999 wurden die Umrechnungspreise der Währungen der teilnehmenden Länder zum Euro unwiderruflich festgelegt und auch die Notierung der Wertpapiere auf den Euro umgestellt (ein Euro entspricht 13,7603 ATS). Seit Jänner 2002 werden von der Europäischen Zentralbank Euro-Banknoten und Münzen ausgegeben.siehe: Euribor Optionen europäischen Stils können im Gegensatz zu amerikanischen Optionen nur am Verfallstag ausgeübt werden. Gegenteil: Amerikanische Optionen (EB) Zusatz zum Preis der angibt, dass an diesem Tag (am Ex-Tag) der Wert des Bezugsrechts vom Preis der Aktie abgezogen wurde.(ED) Zusatz zum Preis der angibt, dass an diesem Tag (dem so genannten Ex-Dividenden Tag oder Ex-Tag) die Höhe der Dividende vom Preis des Wertpapiers abgezogen wurde. Tag, ab dem Aktien "ex", d.h. ohne ein bestimmtes Recht, z.B. auf Dividende, Bezugsrecht oder Berichtigungsaktien (Kapitalberichtigung), gehandelt werden.(EDSP) Preis eines Futures am letzten Handelstag, zu dem bei Lieferung abgerechnet wird.siehe: Ausübungspreissiehe: Verfallstag siehe: Zeitwert Marktsegment der Wiener Börse AG, in dem Aktien, ADC’s und Partizipationsscheine die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind, zusammengefasst werden. Der Handel dieser Wertpapiere findet über das Handelssystem Xetra® statt. Als Handelsmodelle stehen der fortlaufende Handel mit Auktionen und die einmalige, untertägige Auktion zur Verfügung.Untersegment des Marktsegments structured products.at der Wiener Börse AG, in dem alle ETFs (vornehmlich passiv gemanagte Fonds) die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind, zusammengefasst werden. Der Handel dieser Wertpapiere findet über das Handelssystem Xetra® statt. Als Handelsmodelle stehen der fortlaufende Handel mit Auktionen und die einmalige untertägige Auktion zur Verfügung.siehe: Finanzmarktaufsichtsiehe: Finanzmarktaufsichtsgesetz(FOOTSIE) Der Financial Times Stock Exchange Index umfasst die 100 wichtigsten Aktien, die an der LSE (London Stock Exchange) gehandelt werden. Er wird von der FTSE-Group ermittelt, die aus einem Joint Venture der London Stock Exchange mit der Financial Times hervorging. Der "Footsie" existiert seit 1984 und wird real-time ermittelt. (Fair Value, Theoretischer Preis) Wert eines Futures oder einer Option, der anhand eines theoretischen Preismodells (z.B. Black&Scholes-Modell) unter Berücksichtigung preisbestimmender Einflussfaktoren berechnet wird.(Fair Value, Theoretischer Preis) Wert eines Futures oder einer Option, der anhand eines theoretischen Preismodelles (z.B. Black&Scholes-Modell) unter Berücksichtigung kursbestimmender Einflußfaktoren berechnet wird.(Mistrade) Aufgrund eines Irrtums in der Auftragseingabe herbeigeführter Geschäftsabschluss, der unter bestimmten Voraussetzungen (Preis- und Zeitkomponente) storniert werden kann. Eine Order, die mit dem Zusatz Fill-and-kill (FAK) in das Handelssystem OMex® eingegeben wurde, wird so weit wie möglich ausgeführt. Nicht ausführbare Teile des Auftrages werden automatisch vom System gelöscht. Eine Order, die mit dem Zusatz Fill-or-kill (FOK) in die Handelssysteme Xetra® oder OMex® eingegeben wurde, wird entweder sofort und vollständig ausgeführt oder, wenn eine vollständige Ausführung nicht möglich ist, automatisch vom System gelöscht. Zu beachten ist, dass die Ausführung auch in mehreren Teilausführungen mit verschiedenen Preisen erfolgen kann.siehe: Endabrechnung Untersuchung von Unternehmen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Lage, zukünftigen Erfolge und Zahlungsfähigkeit (Liquidität). Die Finanzanalyse bildet die Grundlage für Veranlagungsentscheidungen.(FMA) Die FMA überwacht als unabhängige Behörde auf Basis des Finanzmarktaufsichtsgesetzes (FMAG) die Ordnungsmäßigkeit der vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen Märkte in Österreich. Ihre Aufgaben sind unter anderem im Börsegesetz (BörseG) und im Wertpapieraufsichtsgesetz (WAG) geregelt und haben auf das volkswirtschaftliche Interesse an einem funktionsfähigen Kapitalmarkt und insbesondere auf die Interessen der Anleger Bedacht zu nehmen. Die Aufgabenbereiche der FMA gliedern sich in Bankenaufsicht, Versicherungsaufsicht, Wertpapieraufsicht und Pensionskassenaufsicht. (FMAG) Das FMAG ist am 01.04.2002 in Kraft getreten und regelt die Überwachung des österreichischen Finanzmarktes durch die Finanzmarktaufsicht (FMA).(Fortlaufender Handel) Laufende Erfüllung aller Aufträge, die preis- und mengenmäßig zusammenpassen, d.h. während der gesamten Handelszeit können Aufträge erteilt und Geschäfte abgeschlossen werden.Variabel verzinste Anleihen, deren Verzinsung sich am aktuellen Marktzinsniveau orientiert. Vierteljährlich bis jährlich wird der Zinssatz angepasst. Geldmarktfloater verändern sich gemäß dem Geldmarktzinssatz. Kapitalmarktfloater haben als Referenzzinssatz die durchschnittliche Sekundärmarktrendite z.B. von Bankanleihen oder von Bundesanleihen. siehe: Floater Bezeichnung für den Börsensaal (Parkett) der New York Stock Exchange. Im Zusammenhang mit Anleihen gibt ein Floor die Zinsuntergrenze bei variabel verzinsten Anleihen an. Im Zusammenhang mit einem Optionsschein gibt ein Floor die Untergrenze an, bis zu der ein Put-Optionsscheininhaber an der Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellen Preis für den Basiswert partizipiert.siehe: Investmentfonds Eine Anleihe, die von öffentlichen Fonds(Investmentfonds), wie zum Beispiel dem Umwelt- und Wasserwirtschaftsfonds, ausgegeben wird. Es haftet sowohl der Fonds als auch, in den meisten Fällen, der Bund.Gremium, das Anlageentscheidungen für den jeweiligen Investmentfonds trifft.siehe: FT-SE 100 Ein Wertpapier, das eine Forderung des Inhabers gegenüber dem Emittenten verbrieft, wie z.B. Anleihen, Pfand- und Kommunalbriefe.Charakteristische Preisverläufe, die im Rahmen der Chartanalyse Prognosen über die künftige Preisentwicklung ermöglichen sollen. Zu den bekanntesten Formationen zählen Flagge, Keil und Wimpel, die Kopf-Schulter-Formation sowie die M&W-Formation.siehe: Fließhandel Termingeschäft, das zwischen Käufer und Verkäufer direkt, d.h. nicht über einen von einem Börseunternehmen betriebenen Markt, abgeschlossen wird. Die Geschäftspartner können hier individuell über die Art, den Preis, die Menge und über die Fälligkeit entscheiden. Auch die Sicherheitsleistungen müssen individuell vereinbart werden, da bei diesem Termingeschäft der Geschäftspartner und nicht das Clearinghaus das Risiko bei Nichterfüllung trägt. FIBORsiehe: Streubesitzfaktor Vermitteln an den von einem Börseunternehmen betriebenen Märkten Wertpapiergeschäfte zwischen den an den Börseunternehmen vertretenen Banken (Mitgliedern). Sie sind frei von den Verpflichtungen, die den amtlichen Maklern auferlegt sind. Freie Makler können auch Eigengeschäfte tätigen. siehe: Geregelter Freiverkehr In der Bilanz eines Unternehmens ausgewiesene Schulden eines Unternehmens mit unterschiedlicher Fristigkeit. Umfangreiche Fremdmittelaufnahmen erhöhen die Gefahr von Liquiditätsengpässen und Rückzahlungsschwierigkeiten.In einer fremden Währung begebene Anleihe. Wechselkursänderungen bedeuten ein zusätzliches Risiko.Methode zur Bewertung und Prognose von Aktienpreisen. Ausgegangen wird von der Annahme, dass der Preis einer Aktie von der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens bestimmt wird. Die Fundamentalanalyse ermöglicht es daher, über- und unterbewertete Aktien herauszufinden und daraus Empfehlungen abzuleiten. Auch die volkswirtschaftlichen Aspekte des Umfelds, in dem sich das Unternehmen bewegt, werden berücksichtigt (Chartanalyse).(Garantierte Anleihe) Anleihe, die entweder eine zusätzliche Staatsgarantie aufweist oder durch einen Deckungsfonds gesichert ist. Fundierte Bankschuldverschreibungen bieten den Gläubigern eine insolvenzrechtliche Sonderstellung, d.h., dass sie im Falle des Konkurses der Bank vorrangig behandelt werden.(Finanzterminkontrakt) Ein Future wird auch als unbedingtes Termingeschäft bezeichnet. Als Inhaber bzw. Stillhalter hat man die Verpflichtung, zu einem genau definierten Zeitpunkt einen bestimmten Basiswert, zum Beispiel eine Aktie, zu einem vorher festgelegten Preis kaufen oder verkaufen zu müssen. Futures sind hinsichtlich ihrer Ausgestaltung (Kontraktspezifikationen) standardisiert und daher an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt handelbar. Futures, die nicht an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gehandelt werden, bezeichnet man als Forwards.(Gammafaktor) Jener Sensitivitätsfaktor, der die absolute Veränderung des Delta beschreibt, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Einheit verändert. Mathematisch betrachtet, entspricht Gamma der zweiten Ableitung des Optionspreises nach dem Preis des Basiswertes. siehe: fundierte Anleihe(covered) Bezeichnung für die Position eines Stillhalters, der entweder den Basiswert für den ausgestellten Call oder die Barmittel für den ausgestellten Put besitzt. Gegenteil: ungedeckt (Bid) Preis, zu dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe usw. zum Ankauf nachgefragt werden. Gegenteil: BriefMarkt für kurzfristige Finanzierungsmittel (bis zu einem Jahr). Markt für Notenbankgeld und Geldmarktpapiere (Tagesgeld-, Monatsgeld-, Diskont- und Devisenmarkt). Aufgrund eines Beschlusses der Hauptversammlung dem Vorstand für höchstens fünf Jahre erteilte Ermächtigung, ohne weiteres Befragen der Hauptversammlung das Grundkapital durch Ausgabe Junger Aktien in einem bestimmten Ausmaß zu erhöhen.Das Genußrecht berechtigt zu einem gewissen Anteil am Reingewinn und/oder am Liquidationserlös eines Unternehmens. Das Genußrecht wird im sog. Genußschein verbrieft und beinhaltet weder ein Stimmrecht noch sonstige Rechte am Unternehmen. Das Genussrecht berechtigt auf einen gewissen Anteil am Reingewinn und/oder am Liquidationserlös eines Unternehmens. Das Genussrecht wird im sog. Genussschein verbrieft und beinhaltet weder ein Stimmrecht noch sonstige Rechte am Unternehmen.Vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebener geregelter Markt. Jene börserechtliche Zulassungsform mit weniger strengen Zulassungsvoraussetzungen (Zulassungsverfahren) als die für den Amtlichen Handel.Ein von einem Börseunternehmen im Inland oder einem Marktbetreiber in einem Mitgliedstaat betriebenes oder verwaltetes multilaterales System, das die Interessen einer Vielzahl Dritter am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems nach nicht-diskretionären Regeln in einer Weise zusammenführt oder das Zusammenführen fördert, die zu einem Vertrag über Finanzinstrumente führt, die gemäß den Regeln und Systemen des Marktes zum Handel zugelassen wurden. Der geregelte Markt muss eine Konzession erhalten haben und gemäß jenen Vorschriften des Herkunftsmitgliedstaates ordnungsgemäß funktionieren, die dem Titel III der Richtlinie 2004/39/EG entsprechen.Ein Investmentfonds, bei dessen Gründung die Höhe des Fondsvermögens und die Anzahl der Investmentzertifikate festgelegt werden. Sind alle Zertifikate verkauft, wird der Fonds geschlossen. Erwerb und Verkauf sind dann nur über einen von einem Börseunternehmen betriebenen Markt möglich (offener Fonds). Überschuss der Erträge über die Aufwendungen innerhalb eines Geschäftsjahres.Participating Bond. Ein Wertpapier, das neben der festen Verzinsung ein Anrecht auf einen variablen Anteil am Reingewinn der Gesellschaft verbrieft. Dieser variable Zinszuschlag ist an die Dividende gekoppelt und wird nach Erreichen einer bestimmten Höhe der Dividende wirksam.(Closing Transaction) Transaktion, bei der am Terminmarkt eine bereits bestehende offene Position aufgehoben wird, und zwar durch Eingehen einer gegenteiligen Position. Der Besitzer einer Long-Position erwirbt also einfach eine Short-Position und umgekehrt. Gewinn oder Verlust ergeben sich aus der Differenz zwischen den Kaufpreisen der beiden Positionen.(GDR) Hinterlegungsscheine für ausländische Aktien, die nach dem Vorbild der American Depository Receipts (ADR) entwickelt wurden und das Eigentum von Aktien inkl. Rechte wie z.B. das Recht auf Dividende verbriefen. Ein GDR kann sich auf eine oder mehrere Aktien bzw. auch nur auf einen Aktienbruchteil beziehen. GDRs werden an Börsen weltweit stellvertretend für die Original-Aktie gehandelt. Siehe auch Depository Receipts.Derjenige, der aufgrund eines Schuldverhältnisses (begründet z.B. in Anleihen) berechtigt ist, vom Schuldner (Emittent) eine Leistung zu fordern.Einführung eines Unternehmens an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt durch öffentlichen Verkauf von Unternehmensanteilen (Aktien). Offenmarktsatz Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist nur für den aktuellen Handelstag gültig.Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist solange gültig, bis sie entweder ausgeführt oder vom Auftraggeber bzw. vom System ? bei Erreichen der maximalen Gültigkeit von 90 Tagen ? gelöscht wird.Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist bis zu dem vom Händler spezifizierten Tag gültig (maximal 90 Tage ab Eingabezeitpunkt).Begriff für Schuldverschreibungen, die vom Bund emittiert werden, wie z.B. Bundesanleihen, Bundesobligationen, Bundesschatzscheine.siehe: Kapitalberichtigung siehe: Sensitivitätsfaktoren(Mehrzuteilungsoption) Im Fall einer Überzeichnung der Emission die Möglichkeit des Emittenten einer zusätzlichen Zuteilung von Aktien an die Zeichner der Emission.Höchste vom Bund akzeptierte Rendite, bei der beim Renditetender-Verfahren noch eine Zuteilung an die einzelnen Banken erfolgt.Aktienkapital einer Aktiengesellschaft. Es entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien und muss mindestens EUR 70.000 betragen.Am Kassamarkt gibt es zwei Grundpositionen: Long Aktie (Kauf) und Short Aktie (Verkauf); am Terminmarkt sechs: Long Futures und Short Futures, Long Call und Short Call sowie Long Put und Short Put. Grundpositionen bilden die Bausteine für kombinierte Strategien. (Cost Of Carry, COC) Kosten, die durch den Besitz einer Vermögensposition entstehen.(Suspendierung) In Fällen, in denen z.B. entscheidende Unternehmensmeldungen oder Übernahmeangebote den Preis eines Wertpapiers beeinflussen können sowie bei Kapitalmaßnahmen, kann ein Wertpapier vom Handel ausgesetzt werden, d.h. das Wertpapier ist in diesem Zeitraum nicht handelbar. Eine Suspendierung hat immer zur Folge, dass alle im allgemeinen Auftragsbuch befindlichen Orders automatisch gelöscht werden. Computersysteme, die einen elektronischen Handel von Wertpapieren ermöglichen. Die Wiener Börse AG stellt für den Handel am Kassamarkt das Handelssystem Xetra® und für den Handel am Terminmarkt das Handelssystem OMex® zur Verfügung. Tag, an dem ein Handel an den vom Börseunternehmen betriebenen Märkten stattfindet. An Samstagen, Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen bleiben die Märkte geschlossen. Die Handelszeit ist die Zeit, in der innerhalb eines Handelstages Orders in das Handelssystem eingegeben und Geschäfte im Handelssystem abgeschlossen werden können. Die Handelszeit umfasst die Vorhandels-, die Haupthandels- und die Nachhandelsphase. Organ der Aktiengesellschaft, durch welches die Aktionäre ihre Rechte in den Angelegenheiten der Gesellschaft ausüben. Sie entscheidet über wichtige Schritte des Unternehmens. Die Hauptversammlung tagt üblicherweise einmal im Jahr.Andauernde, allgemeine Preissteigerung an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt. Auch Bull Market genannt. Gegenteil: Baisse (Leverage-Effekt) Gibt an, um wieviel stärker sich der Preis einer Option oder eines Optionsscheines prozentuell verändert, wenn der Basiswert steigt oder fällt. Entsprechend der Hebelwirkung sind die Schwankungen der Optionspreise überproportional größer als die der Basiswerte. Diese Eigenschaft bedeutet für den Anleger, dass der Kapitaleinsatz beim Kauf von Optionen wesentlich geringer sein kann als beim Kauf des Basiswertes. siehe: AbsicherungsverhältnisMarktteilnehmer, der z.B. Futures und Optionen verwendet, um ein Aktienpaket gegen mögliche Preisverluste abzusichern. Die Begrenzung von Preisverlusten ist durch den im Voraus fixierten Verkaufspreis (Ausübungspreis) gegeben (engl. to hedge = absichern).Mit Hilfe dieser Orderart können institutionelle Investoren große Aufträge im Handelssystem OMex® plazieren, ohne die Preise sofort negativ zu beeinflussen, da von dieser großen Order nur ein Bruchteil (Show-Size) im allgemeinen Auftragsbuch angezeigt wird. Sobald die Show-Size vollständig ausgeführt wurde, wird die nächste „Spitze“ im Orderbuch angezeigt. Die Plazierung der Order erfolgt somit immer „stückchenweise“. Zu beachten ist allerdings, dass in der Markttiefe die gesamte Ordermenge angezeigt wird. Bezeichnung für den Höchstpreis eines Wertpapiers. Gegenteil: Low (Non-Investment-Grade Bond) Riskante Anleihen mit hoher Verzinsung, meist von Schuldnern geringer Bonität.Die auf Grundlage der vorangegangenen Preisentwicklung eines Basiswertes für einen bestimmten Zeitraum errechnete Standardabweichung (= durchschnittliche Abweichung vom Mittelwert) der Börsepreise. siehe: Time Spread (HTX®) Von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus ungarischen Blue-Chip-Aktien besteht. Der HTX® ist Basiswert für an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen Märkten gehandelte und in Euro abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert des HTX® wurde am 15. Juli 1996 mit 1.000 Punkten festgelegt.. Dieser Index wird in Euro, US-Dollar und Lokalwährung berechnet.Diese Anleihen sind nachrangig und weisen eine unbegrenzte Laufzeit auf, wobei eine Kündigungs-Möglichkeit durch den Emittenten besteht. Zinszahlungen können unter Umständen entfallen, müssen bei Ausschüttung einer Dividende allerdings nachgeholt werden. Einerseits werden sie gemäß der IFRS Bilanzierung dem Emittenten als Eigenkapital angerechnet, andererseits sind die Zinszahlungen für den Emittenten steuerlich absetzbar. siehe: High Abkürzung für International Accounting Standards. (International Financial Reporting Standards) IFRS sind internationale Rechnungslegungsvorschriften die primär Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens liefern. siehe: Immediate or Cancel. siehe: Initial Public Offering. (International Securities Identification Number) Die ISIN ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt eine Identifikation für ein Wertpapier auf internationaler Ebene dar. siehe: in-the-money, im Geld. Mit Hilfe dieser Orderart können institutionelle Investoren große Aufträge im Handelssystem Xetra® plazieren, ohne die Preise sofort negativ zu beeinflussen, da von dieser großen Order nur ein Bruchteil (Peak-Size) im allgemeinen Auftragsbuch angezeigt wird. Sobald die Peak-Size vollständig ausgeführt wurde, wird die nächste „Spitze“ im Orderbuch angezeigt. Die Plazierung der Order erfolgt somit immer „stückchenweise“. Zu beachten ist allerdings, dass während regulärer Auktionen (z.B. Eröffnungsauktion) die gesamte Ordermenge angezeigt wird.(in-the-money, ITM) Eigenschaft einer Option, die einen inneren Wert > 0 hat. Ein Call ist im Geld, wenn der Preis des Basiswertes über dem Ausübungspreis liegt. Ein Put ist im Geld, wenn der Preis des Basiswertes unter dem Ausübungspreis liegt.(IOC) Eine Order, die mit dem Zusatz Immediate-or-cancel in das Handelssystem Xetra® eingegeben wurde, wird so weit wie möglich ausgeführt. Nicht ausführbare Teile des Auftrages werden automatisch vom System gelöscht.(Implied Volatility) Von den Marktteilnehmern erwartete Preisschwankungsbreite des einer Option zugrundeliegenden Basiswertes über die Restlaufzeit dieser Option. Sie wird von den am Markt tatsächlich existierenden Optionspreisen abgeleitet.siehe: ITM, im Geld (Aktienindex) Statistische Kennzahl, mit der Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt (Preis- und Konjunkturbewegungen) sichtbar gemacht werden können. Ein Aktienindex ist ein Preisindex oder ein Performanceindex, der die durchschnittliche Preisentwicklung des Aktienkorbes, eines Landes, einer Region insgesamt oder einzelner Branchen darstellt. Ausgangspunkt ist das Preisniveau an einem bestimmten Tag.Der Wert aller in einem bestimmten Index enthaltenen Unternehmen. Der Unternehmenswert errechnet sich aus der Multiplikation des Preises mit der Anzahl aller Aktien, die im Index enthalten sind.Eine Option, deren Basiswert ein Index ist.(indicative NAV, Net Asset Value) Die Summe aller Vermögensbestände eines Investmentfonds (Exchange Traded Funds), also der Wert aller Wertpapiere, Barguthaben, Geldeinlagen sowie sonstiger Rechte. Der indikative NAV wird während des Handelstages laufend ermittelt.Eine Anleihe, die von einem Industrieunternehmen begeben wird. Bei Industrieanleihen haftet das emittierende Unternehmen mit seinem Vermögen.Anhaltende Preisniveausteigerung bzw. Kaufkraftschwund des Geldes. Sie ist gegeben, wenn das Güterangebot unterhalb der monetären Gesamtnachfrage liegt.Der Inhaber einer Option hat das Recht (aber nicht die Verpflichtung), den Basiswert zum Ausübungspreis zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put), Gegenposition: Stillhalter.Eine Aktie, die auf keinen bestimmten Namen lautet. Der Eigentümerwechsel erfolgt durch einfache Übergabe. Gegenteil: Namensaktie siehe: Einschuss(IPO) Einführung eines Unternehmens an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt durch Verkauf von Unternehmensanteilen (Aktien) an das anlagesuchende Publikum. (Intrinsic Value) Der innere Wert einer Option wird aus der Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Basiswertes und dem Ausübungspreis, multipliziert mit dem Optionsverhältnis berechnet. Berechnung im Falle einer Kaufoption: Preis des Basiswertes minus Ausübungspreis multipliziert mit dem Optionsverhältnis. Berechnung im Falle eines Puts: Ausübungspreis minus Preis des Basiswertes multipliziert mit dem Optionsverhältnis. Ist das Ergebnis negativ, beträgt der innere Wert null.siehe: AndienungspreisDas österreichische Börsegesetz unterscheidet zwei Typen von Insidern: Primär- und Sekundärinsider. Primärinsider sind Personen, die entweder auf Grund ihres Berufes oder einer Kapitalbeteiligung Zugang zu einer Insiderinformation haben. Sekundärinsider sind Personen, die eine Insiderinformation erhalten oder in Erfahrung gebracht haben.Insiderinformationen sind Informationen über vertrauliche Tatsachen, die mit einem Wertpapier oder Emittenten in Zusammenhang stehen und die geeignet sind, den Preis des Wertpapiers erheblich zu beeinflussen, wenn sie der Öffentlichkeit bekannt werden. Das Ausnützen von Insiderinformationen z.B. zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist verboten und strafbar.Zahlungsunfähigkeit des Schuldners (z.B. Wertpapieremittenten) Als institutionelle Anleger werden Kapitalsammelstellen mit hohen Anlagemengen bezeichnet, wie z.B. Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Fondsgesellschaften und Bausparkassen.Großunternehmen wie Versicherungen, Pensionskassen und Kapitalanlagegesellschaften, die hohe Geldbeträge (oft längerfristig) veranlagen.siehe: Außerbörslicher Handel (IAS) Internationale Rechnungslegungsgrundsätze, die eine internationale Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten ermöglichen. (IFRS) Internationale Rechnungslegungsgrundsätze, die eine internationale Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten ermöglichen.siehe: ISINsiehe: innerer Wert Der sich aus dem Fondsvermögen für einen bestimmten Stichtag errechnete Wert eines Investment-Zertifikates.(Fonds) Ein aus Wertpapieren, die nach dem Grundsatz der Risikostreuung ausgewählt sind, bestehendes Sondervermögen. Es zerfällt in gleiche, in Wertpapieren verkörperte Anteile, steht im Miteigentum der Anteilsinhaber und wird von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet.siehe: Investmentzertifikat siehe: Kapitalanlagegesellschaft Ein Wertpapier, das einen Miteigentumsanteil an den Vermögenswerten eines Investmentfonds verkörpert.Begriff für die Kommunikation eines Unternehmens mit seinen aktuellen und potenziellen Aktionären. Investor Relations sind ein wichtiger Bestandteil der so genannten "Aktionärspflege". Jene Aktien, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung neu ausgegeben werden. Sobald sie hinsichtlich Dividende usw. den alten Aktien gleichgestellt sind, entfällt die Bezeichnung "Junge Aktien".Hochriskante Anleihen mit hoher Verzinsung, meist von Schuldnern geringer Bonität.siehe: Kapitalanlagegesellschaft Abkürzung für Kapitalertragssteuer Kurs-Gewinn-Verhältnis (Investmentgesellschaft) Unternehmen, welches das gegen Ausgabe von Investmentzertifikaten erhaltene Geld der Anleger nach dem Prinzip der Diversifikation in Wertpapieren veranlagt. Erhöhung des Grundkapitals aus dem Gesellschaftsvermögen (d.h. aus eigenen Mitteln). Offene Rücklagen werden in dividendenberechtigtes Grundkapital umgewandelt, d.h. das Kapital wird berichtigt. Die Aktionäre erhalten ohne zusätzliche Einzahlung Berichtigungsaktien, die oft als Bonusaktien bzw. Gratisaktien bezeichnet werden. Der Ausdruck Bonusaktien bzw. Gratisaktien ist irreführend, weil der Aktionär bei einer Kapitalberichtigung nichts geschenkt bekommt: Er hat ja Anteil an den Rücklagen, aus denen das Grundkapital erhöht wird. Eigenkapitalbeschaffung durch Erhöhung des Grundkapitals. Bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen werden den Altaktionären mittels Bezugsrecht Junge Aktien zu einem festen Preis und in einem bestimmten Verhältnis zu ihrem bisherigen Aktienbesitz überlassen. Bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen wird das Grundkapital durch die Einbringung einer Sacheinlage (z.B. Grundstück, anderes Unternehmen etc.) erhöht. Derjenige, der die Sacheinlage in das Unternehmen einbringt, erhält einen entsprechenden Anteil an diesem in Form von Jungen Aktien. Davon zu unterscheiden ist die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (Kapitalberichtigung). (KESt)Zinsen und Dividenden österreichischer Wertpapiere unterliegen der 25%igen Kapitalertragsteuer. Damit ist die Einkommensteuer abgegolten, bei Aktien und Forderungspapieren auch die Erbschaftsteuer.Reduktion des Grundkapitals, um z.B. entstandene Verluste zu beseitigen. Meist vorgenommen im Rahmen einer Sanierung.Der rechnerische Wert eines Unternehmens. Die Berechnung erfolgt durch Multiplikation der Anzahl aller Aktien mit dem aktuellen Börsepreis der jeweiligen Gesellschaft.Markt für langfristige Finanzierungsmittel. Gegenteil: GeldmarktKapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung, oft auf die ursprüngliche Höhe. Im Sanierungsfall werden so von den Aktionären Geldmittel in der Höhe der Kapitalherabsetzung zugeführt.(Kassamarkt) Geschäft, bei dem der Geschäftsabschluss an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt und dessen Erfüllung zeitgleich erfolgen. Gegenteil: Termingeschäft siehe: KassageschäftBezeichnung für an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gebildeten Preis von am Kassamarkt gehandelten Wertpapieren.Erfüllungstag für alle an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt getätigten Wertpapiergeschäfte. An diesem Tag erfolgen Lieferung und Bezahlung der Wertpapiere.(Bundesschatzscheine) Festverzinsliches Forderungspapier, das von Banken zur Deckung des kurz- bis mittelfristigen Kapitalbedarfes (ein bis fünf Jahre Laufzeit) emittiert wird. Werden solche Papiere vom Bund emittiert, heißen sie Bundesschatzscheine. Kassenobligationen und Bundesschatzscheine werden meistens von institutionellen Anlegern gekauft.siehe: Call (KTX®) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus den umsatzstärksten Aktien und Global Depositary Receipts (GDRs) von Unternehmen, die ihre Hauptgeschäftstätigkeit in Kasachstan haben und an der London Stock Exchange (LSE) gehandelt werden. Der Index wird von der Wiener Börse AG real-time in EUR und USD berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des KTX® wurde per 2. Jänner 2007 mit 1.000 Punkten festgelegt.Besteht aus einer Verknüpfung verschiedener Optionen. Die Konstruktion erfolgt grundsätzlich durch das gleichzeitige Eingehen zweier Terminpositionen. Die angestrebte Strategie wird durch die individuelle Zusammensetzung angebotener Grundstrategien vollzogen und stellt durch Addition der jeweiligen Gewinn- und Verlustchancen der einzelnen Optionen das Gesamtrisikoprofil dar. Die Ausführung dieser Einzelaufträge ist insofern voneinander abhängig, dass nur alle Aufträge gemeinsam zur Ausführung gelangen können. Beispiele für kombinierte Strategien sind Bear Spread, Bull Spread, Straddle und Strangle.siehe: Kombinierte StrategienEin Forderungspapier, dessen Emissionserlös den Ländern und Gemeinden zufließt. Die Forderungen der Anleger sind durch Pfandrechte an Einnahmen (allenfalls durch Grundstücke) der Länder und Gemeinden gesichert. Jene Banken, die gemeinsam ein Emissionssyndikat bilden.siehe: Emissionssyndikat Bezeichnung für die Abschlusseinheit, die an Terminmärkten für Options- und Futuresgeschäfte vorgeschrieben sind.Die vorgeschriebene Mindestgröße eines Optionskontraktes. Die Kontraktgröße von an der Wiener Börse AG gehandelten Aktienoptionen beträgt 50 Stück des Basiswertes, bei Optionen auf den ATX sind 100 Indexpunkte die Mindestgröße.Die Kontraktspezifikationen legen die vertragliche Ausgestaltung von Futures und Optionen (hinsichtlich Basiswert, Laufzeit, Ausübungspreis, Kontraktgröße, Lieferung usw.) fest.Zahl der gehandelten Kontrakte.Der Kontraktwert beschreibt die, einem Termingeschäft tatsächlich zugrundeliegenden Werte. Der Kontraktwert wird wie folgt berechnet: Anzahl der Kontrakte multipliziert mit der Kontraktgröße und dem Preis des Basiswertes. Umwandlung eines Forderungspapiers in ein anderes, „neues“ mit veränderten Bedingungen.(Preisfaktor) Faktor, der für jede lieferbare Anleihe bekanntgegeben wird und der der Umrechnung des Anleihenpreises auf den idealtypischen Basiswert (und umgekehrt) dient. siehe: Andienungspreis (Pensionsgeschäft) Geschäfte, bei denen der Besitzer (Pensionsgeber) von Vermögenswerten (z.B. Forderungen, Wertpapiere) diese an einen Dritten (Pensionsnehmer) für eine begrenzte Zeit unter Übernahme der Rückkaufverpflichtung veräußert. Der Zeitpunkt der Rückgabe ist von vornherein vereinbart oder wird später festgelegt. Für die Zeit des Kostgeschäftes geht das Eigentum an den Vermögenswerten an den Pensionsnehmer über.(Erträgnisschein) Zins- oder Dividendenschein eines Wertpapiers, der zum Bezug der fälligen Erträge oder der Ausübung sonstiger Rechte (Bezugsrechte) berechtigt. siehe: Börsepreis (KGV) Zeigt an, wie oft der Gewinn pro Aktie im Preis enthalten ist oder wie oft dieser errechnete Gewinn ausgeschüttet werden müsste, um den aktuellen Kaufpreis zu refinanzieren. Je niedriger das KGV, desto "günstiger" ist eine Aktie. Der Gewinn pro Aktie wird im Voraus annäherungsweise berechnet und darf nicht mit der tatsächlichen Dividende verwechselt werden.(Optionsfrist) Zeitraum vom Tag der Begebung eines Wertpapiers bis zum Fälligkeitsdatum, an dem der Handel in diesem Papier endet (letzter Handelstag). Es stehen unterschiedliche Laufzeiten für die jeweiligen Produktgruppen (Aktienoptionen, Indexoptionen, Indexfutures, Aktienfinanzterminkontrakte, etc.) zur Verfügung. Verkauf eines Wertpapiers ohne physische Deckung, es entsteht eine Short Position. Der Leerverkäufer borgt sich das Wertpapier aus (Wertpapierleihe) und verkauft es mit der Absicht, das gleiche Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt günstiger zurückzukaufen um es dem Verborger retournieren zu können.Handelstag vor dem Verfallstag, an dem eine Option letztmalig gehandelt, ausgeübt oder glattgestellt (Glattstellung) werden kann.siehe: Hebel (London Interbank Offered Rate) Im Interbankenhandel am Finanzplatz London angewendeter kurzfristiger Referenzzinssatz, zu dem eine Bank einer anderen kurzfristige Einlagen überlässt bzw. Geldmarktkredite aufnimmt. Bundesanleihen, die bei Erfüllung von Bond-Futures geliefert werden können. Jener Monat, in dem der letzte Handelstag für ein bestimmtes Termingeschäft liegt und in dem es bei Erfüllung eines Futures schließlich zur Abwicklung der Transaktion kommt.Tag, an dem bei Erfüllung eines Futures die tatsächliche Lieferung des Basiswertes erfolgt.Erfüllung der Verpflichtung des Verkäufers eines Futures oder des durch zufälliger Zuteilung bestimmten Stillhalters eines Calls. siehe: Limitierter Auftrag(Limit Order) Auftrag mit Angabe eines Preislimits. Ein limitierter Kaufauftrag muss zum Preislimit oder zu einem niedrigeren Preis ausgeführt werden. Ein limitierter Verkaufsauftrag muss zum Preislimit oder zu einem höheren Preis ausgeführt werden. Gegenteil: Unlimitierter Auftrag, Market Order Die Möglichkeit, Wertpapiere oder andere Werte möglichst schnell und zu möglichst geringen Spesen zu kaufen und zu verkaufen bzw. in Bargeld umwandeln zu können (=Veräußerbarkeit).(Lombardzins) Zinssatz für Darlehen, welche die Oesterreichische Nationalbank den Geschäftsbanken gegen Verpfändung von Wertpapieren gewährt. Die Geschäftsbanken bleiben Eigentümer der verpfändeten Wertpapiere. Mit der Errichtung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) wurde der Lombardsatz per 1. Jänner 1999 durch den Referenzzinsatz abgelöst.siehe: LIBORBezeichnet eine Kaufposition eines Marktteilnehmers in einem Kassainstrument, einem Optionskontrakt oder einem Terminkontrakt. Gegenteil: Short Position. Bezeichnung für den tiefsten Preis eines Wertpapiers. Gegenteil: High (Multilaterales Handelssystem) Ein von einer Wertpapierfirma oder einem Marktbetreiber betriebenes multilaterales System, das die Interessen einer Vielzahl Dritter am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems nach nicht-diskretionären Regeln in einer Weise zusammenführt, die zu einem Vertrag gemäß den Bestimmungen des Titels II der Richtlinie 2004/39/EG führt, das jedoch kein geregelter Markt ist. Das "magische Dreieck" der Vermögensveranlagung veranschaulicht den Konflikt zwischen Sicherheit, Liquidität und Rendite. Anleger versuchen, die für sie optimale Abstimmung dieser drei Faktoren zu verwirklichen.Jener Teil des Wertpapiers, in dem das Anteils- bzw. Forderungsrecht verbrieft ist. Ergänzt wird der Mantel durch den Kupon.(Bareinschuss) Sicherheitsleistung, die für Futures-Positionen bei der Clearingstelle hinterlegt werden muss. Bei Futures wird zwischen der Initial Margin und der Variation Margin, die dem täglichen Gewinn- bzw. Verlustausgleich dient, unterschieden. Bei Optionen ist die Hinterlegung der Margin nur bei Short Positionen erforderlich. Die Margin kann in bar oder in Form von Wertpapieren (Aktien und lombardfähige Titel) zur Verfügung gestellt werden. Aufforderung, im Falle der Unterschreitung der hinterlegten Margin zusätzliche Sicherheitsleistungen für eine bestehende Position zu erbringen.Marktteilnehmer, der während der gesamten Handelszeit verbindliche An- und Verkaufsangebote in das allgemeine Auftragsbuch stellt. Der Market Maker dient der Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität am Markt.siehe: Bestensauftrag, unlimitierter Auftrag (halten, hold oder neutral) Analysteneinschätzung für eine Aktie, dass sie sich parallel zum (Branchen-)Index entwickeln wird.Alle, die über von einem Börseunternehmen betriebenen Märkte auf eigene oder fremde Rechnung Finanzinstrumente kaufen und/oder verkaufen. Ist an einem Finanzmarkt gegeben, wenn ? bedingt durch ein entsprechendes Angebot (und vice verca) ? Kauf- und Verkaufspreise in zeitlich kurzen Abständen gestellt werden. Die Wiener Börse AG bietet zusätzlich zum zuletzt zustandegekommenen Preis und dem Volumen beim Bezug von real time Daten auch die Markttiefe an. Es werden die jeweils fünf besten Bids und Asks des Orderbuches sowie die dazugehörigen Volumina angezeigt.Bezeichnung für das Zusammenführen der in ein Handelssystem eingegebenen Orders (Aufträge) und Quotes zu Geschäftsabschlüssen (Preisbildung). siehe: Greenshoe(Stauprinzip) Die gängige Preisfeststellung auf Aktienmärkten, wobei der Preis eines Wertpapiers aus der Summe der Kauf- und Verkaufsaufträge dort ermittelt wird, wo unter Berücksichtigung der limitierten Aufträge der größte Umsatz möglich ist.Market in Financial Instruments Directive; Richtlinie 2004/39/EG Englische Bezeichnung für Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung.Anleihe, die ähnlich konstruiert ist wie eine Doppelwährungsanleihe, die allerdings auf einen Währungskorb lautet. siehe: FehltradeIst die Maßzahl für die Sensitivität. Sie sagt aus, um wie viel Prozent der Anleihe- oder Rentenfondspreis steigt, wenn der Marktzins um ein Prozent fällt bzw. um wie viel der der Anleihe- oder Rentenfondspreis fällt, wenn der Marktzins um ein Prozent steigt.Bezeichnung für mit besonderen Sicherheiten ausgestattete Geldanlageformen, wie z.B. Pfand- oder Kommunalbriefe.Untersegment des Marktsegmentes equity market.at. Im mid market sind Aktien von Gesellschaften, welche zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind und sich vertraglich zur Einhaltung erhöhter Transparenz-, Qualitäts- und Publizitätskriterien verpflichten, zusammengefasst.siehe: außerbörslicher Handel (OTC-Markt). siehe: ungedecktAktie, die auf den Namen des Inhabers lautet.(Nominalwert, Nominale) Geldbetrag, auf den ein Wertpapier lautet. Mit diesem Betrag ist der Aktionär am nominellen Grundkapital der Gesellschaft beteiligt. Im Zuge der Einführung einer einheitlichen europäischen Währung wurde auch der Nennwert österreichischer Aktien auf Euro umgestellt.Eine Aktie mit der Angabe eines bestimmten Nennwertes, der sich auf einen bestimmten Anteil am Grundkapital des Unternehmens bezieht. Gegenteil: Quotenaktie. (Net Asset Value = NAV) Die Summe aller Vermögensbestände eines Investmentfonds, also der Wert aller Wertpapiere, Barguthaben, Geldeinlagen sowie sonstiger Rechte. Der Nettoinventarwert wird täglich laufend ermittelt.Erstmalige Ausgabe von Aktien durch ein Unternehmen (Initial Public Offering) oder weitere Ausgabe von anderen Aktientypen durch ein bereits an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt zugelassenes bzw. einbezogenes Unternehmen (Emission). (NTX®) Der NTX ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex. Er beinhaltet die 30 nach dem Kriterium kapitalisierter Streubesitz größten Blue Chips der Länder Österreich, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien. Der Startwert des NTX wurde am 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt. Der NTX® wird seit 27. September 2005 real-time in EUR berechnet.Der Nikkei ist Asiens bedeutendster Aktienindex und wird seit 1971 täglich berechnet. Er ist ein preisgewichteter Index. Einmal jährlich wird entschieden, welche Unternehmen aus dem Index ausscheiden bzw. welche neu aufgenommen werden.siehe: NennwertWertpapiergeschäfte der Bank für eigene Rechnung.(Delisting) Die Löschung eines an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt gelisteten Wertpapiers.(Zero-Bond) Forderungspapier, bei dem es keinen Kupon (keine laufende Zinszahlung) gibt, sondern nur eine Auszahlung am Ende der Laufzeit. Die Rendite ergibt sich aus der großen Differenz zwischen dem Erwerbskurs und dem Rückzahlungspreis bzw. Verkaufskurs. Abkürzung für Oesterreichische Kontrollbank. Abkürzung für Oesterreichische Nationalbank.Schwedischer Systemlieferant für das vollelektronische Handels- und Clearing-System OMex®. Vollelektronisches Handels- und Clearing-System, das bereits seit 1991 für die standardisierten Futures und Optionen des Terminmarkt-Segmentes der Wiener Börse AG - derivatives market.at - eingesetzt wird.Abkürzung für over-the-counter Market, siehe: ausserbörslicher Handel. Abkürzung für out-of-the-money, aus dem Geld Ein Investmentfonds, bei dem die Zahl der Investmentfondsanteile nicht begrenzt ist. Es können je nach Nachfrage fortlaufend neue Investmentfondsanteile ausgegeben werden. Gegenteil: geschlossener Fonds Als Open wird am Kassamarkt der Eröffnungspreis bezeichnet. Das ist der erste Preisvorfall eines Handelstages für ein Wertpapier. Gegenteil: CloseSumme aller in einem Basiswert eingegangenen Terminkontrakte, die noch nicht glattgestellt (Glattstellung) oder ausgeübt wurden.siehe: Open(Bedingtes Termingeschäft) Eine Option berechtigt den Käufer, verpflichtet ihn aber nicht, gegen Zahlung einer Prämie (Optionsprämie) eine bestimmte Menge (Kontraktgröße) eines Basiswertes (Underlying) zum vorher fixierten Preis (Basispreis, Strikeprice) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (amerikanischer Stil) oder zum Ende der Optionsfrist (europäischer Stil) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Verkäufer einer Option verpflichtet sich bei Ausübung der Option durch den Inhaber zu den vereinbarten Konditionen jederzeit zu liefern oder abzunehmen.(Amerikanische Option) Option, die im Gegensatz zu einer Option europäischen Stils während der gesamten Laufzeit jederzeit ausgeübt werden kann.(Europäische Option) Option, bei der im Gegensatz zur Option amerikanischen Stils der Inhaber sein Recht nur am Ende der Laufzeit, konkret am letzten Handelstag, ausüben kann. Schuldverschreibungen, die den Anleihegläubigern neben ihren Forderungsrechten eine Option auf den Erwerb bestimmter Wertpapiere, wie Aktien, Partizipationsscheine, Investmentzertifikate, zu einem festen Preis (Optionspreis) innerhalb einer bestimmten Frist einräumen. Die Optionsanleihe existiert während der gesamten Laufzeit. Der Optionsschein kann auch auf Wertpapiere lauten, die in keinem Zusammenhang mit dem Emittenten der Anleihe stehen.Standardisierte Optionen desselben Typs (Call oder Put), denen der gleiche Basiswert zugrunde liegt, werden einer Optionsklasse zugeordnet.(Prämie, Premium) Preis, der für eine Option bezahlt wird, abhängig von Angebot und Nachfrage. (Warrant) Wie Optionen verbriefen Optionsscheine das Recht, innerhalb oder am Ende eines bestimmten Zeitraumes einen bestimmten Basiswert zu einem im Vorhinein bekannten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Während jedoch Optionen streng standardisiert sind, weisen die Optionsscheine der einzelnen Anbieter unterschiedliche Merkmale auf. Optionen gehören einer Optionsserie an, wenn Optionstyp, Basiswert, Ausübungspreis und Verfallstag gleich sind. Jene Optionen, die während der gesamten Laufzeit handelstäglich ausgeübt werden können, sind Optionen amerikanischen Stils, Optionen, die nur am letzten Handelstag ausgeübt werden können, nennt man Optionen europäischen Stils.Optionen sind als zwei Typen existent: Kaufoption = Call und Verkaufsoption = Put. siehe: Auftragsiehe: Auftragsbuch (Market-Outperformer oder buy) Analyst erwartet für eine Aktie eine deutlich bessere Preisentwicklung als für den (Branchen-)Index.siehe: außerbörslicher HandelMarktsegment der Wiener Börse AG, an dem über das Handelssystem Xetra® jene Wertpapiere gehandelt werden, die keinem anderen Marktsegment zuzuordnen sind. Dies sind insbesondere Genussrechte, Investment- und Indexzertifikate, die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind sowie alle in den Dritten Markt einbezogenen Aktien und Partizipationsscheine. (OTM) aus dem GeldDer Corporate Governance Kodex umfasst eine Reihe von Verhaltensregeln für an der Wiener Börse notierte Unternehmen. Er wurde vom Österreichischen Arbeitskreis für Corporate Governance erarbeitet und im September 2002 erstmals veröffentlicht. Die Einhaltung der Regeln erfolgt bisher noch freiwillig. Eine Einbindung ins Börsegesetz wird zurzeit diskutiert.Abkürzung für Partizipationsscheinsiehe: Gewinnschuldverschreibung (PS) Partizipationsscheine sind Inhaberpapiere, durch die der Anleger am Vermögen und am Geschäftserfolg eines Unternehmens beteiligt ist. Sie sind der Vorzugsaktie sehr ähnlich, da zwar nicht alle, aber ein Teil der Rechte des Aktionärs auch dem Inhaber eines Partizipationsscheines zustehen.Aktien, die nur zum Teil einbezahlt wurden.Eigenkapital und alle Verbindlichkeiten (Verpflichtungen) eines Unternehmens, die in der Bilanz des Unternehmens enthalten sind und den Aktiva gegenübergestellt werden.Das Portfolio entspricht einer vorher festgelegten Benchmark. Es findet keine Einzeltitelauswahl statt. Das Portfolio entwickelt sich sozusagen genau so wie der zu Grunde liegende Index (z.B. ATX). siehe: Kostgeschäft Wertentwicklung ("Leistung") einer Vermögensanlage (z.B. Portfolios, Investmentfonds oder einer einzelnen Aktie), meist auf einen bestimmten Zeitraum bezogen und in Prozent ausgedrückt.Ein Performanceindex berücksichtigt im Gegensatz zu einem Preisindex zusätzlich die Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen und gibt damit Auskunft über die vollständige Wertentwicklung eines Portfolios (z.B. ATX50 Performance und DAX). Forderungspapier, mit dessen Emissionserlös Hypothekarkredite finanziert werden, für die der Kreditnehmer seine Liegenschaft als Sicherstellung verpfändet. Die Ausgabe erfolgt nur über berechtigte Banken, sog. Hypothekenbanken.siehe: Straight BondUnterbringung von Wertpapieren beim anlagesuchenden Publikum.(PTX®) Ein von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus polnischen Blue Chip-Aktien besteht. Der PTX® ist Basiswert für an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen geregelten Markt gehandelte und in Euro abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert des PTX® wurde am 15. Juli 1996 mit 1.000 Punkten festgesetzt. Dieser Index wird in Euro, US-Dollar und Lokalwährung berechnet. siehe: Portfolio(Portefeuille) Gesamtheit der Veranlagung in Wertpapieren, die ein Kunde, ein Unternehmen oder ein Investmentfonds besitzt.Derjenige, der für ein Portfolio in eigener Verantwortlichkeit und gemäß der vereinbarten Richtlinien die Entscheidungen für den An- und Verkauf von Wertpapieren trifft.Das konkrete Engagement am Finanzmarkt, also die Rechte und Pflichten eines Marktteilnehmers nach einer Transaktion. Eine Position entsteht durch eine Eröffnungstransaktion und wird durch eine Glattstellungstransaktion wieder beendet. Graphisch werden Positionen häufig als Gewinn-Verlust-Diagramme dargestellt, auf denen sich ablesen lässt, wie hoch die Gewinne bzw. Verluste sind, wenn sich der Preis des Basiswertes verändert.siehe: KonversionsfaktorBerücksichtigt im Gegensatz zum Performanceindex keine Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen und dient vor allem als Benchmark für die zugrunde liegende Marktentwicklung.(z.B. ATX).Zusatzinformation zu den von an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gebildeten Preisen, die der genaueren Kennzeichnung der Marktlage dienen. Dazu zählen eB für ex Bezugsrecht und eD für ex Dividende. siehe: Optionspreis(Vertikaler Spread) Kombinierte Optionsstrategie, bei der Optionen vom gleichen Optionstyp mit gleichen Laufzeiten, aber mit unterschiedlichen Ausübungspreisen gleichzeitig gekauft und verkauft werden. Man unterscheidet zwischen Bull Spread, der auf steigende Preise, und Bear Spread, der auf sinkende Preise des Basiswertes ausgelegt ist.Festsetzung des Emissionspreises.Bezeichnung für den Emissionsmarkt, d.h. die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren und deren Verkauf an Anleger.Aus den einzelnen Renditen der am Primärmarkt umlaufenden Forderungspapiere wird regelmäßig eine durchschnittliche Primärmarktrendite ermittelt.(Emissionsprospekt, Zeichnungsprospekt) Veröffentlichung der wichtigsten Angaben über den Emittenten und über die geplante Emission. Dadurch soll dem Anleger ermöglicht werden, sich über die mit dem Wertpapier verbundenen Rechte sowie über die Vermögens- und Ertragslage bzw. Zukunftsaussichten des Emittenten zu informieren.Haftung des Emittenten, Wirtschaftsprüfers und der verantwortlichen Bank für die Richtigkeit und Vollständigkeit aller Angaben im Prospekt.Gesetzliche Verpflichtung vor der Emission von Wertpapieren einen Prospekt zu veröffentlichen.Gedeckter Kauf einer Put-Option. Kauf eines Puts zur Absicherung eines Basiswertes, wobei das Gesamtrisiko der bezahlten Prämie des Put entspricht. Es entsteht die synthetische Position eines Long Call. Angabe des Preises in Prozent des auf dem Wertpapier angegebenen Nennwertes; bei Forderungspapieren üblich. Gegenteil: Stücknotierung Seit Jänner 2003 wird von Banken und Versicherungen ein prämienbegünstigtes Vorsorge-Produkt angeboten, welches als Ergänzung zur staatlichen und betrieblichen Pension geschaffen wurde. Anleger erhalten auf ihre jährlichen Beiträge eine staatliche Prämie, die zwischen 8,5 % und 13,5 % variiert. Weiters genießen die Anleger während der Ansparphase völlige Steuerfreiheit auf die Prämien und Erträge der Veranlagung. Die Anbieter sind verpflichtet, eine nominelle Kapitalgarantie zu geben. Da ein bestimmter Anteil in inländische Aktien investiert werden muss, ist das Zukunftsvorsorge-Produkt auch für den österreichischen Kapitalmarkt von Bedeutung. Klassischer Börsentyp, bei dem der Handel in einem Börsensaal stattfindet. Die Wiener Börse AG verfügt heute wie die meisten europäischen Börseunternehmen über elektronische Handelssysteme und ist keine Präsenzbörse mehr. (Verkaufsoption) Option, die ihren Erwerber berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine bestimmte Menge (Kontraktgröße) des Basiswertes (Underlying) zu einem vereinbarten Preis (Ausübungspreis) innerhalb eines festgelegten Zeitraumes (Laufzeit) zu verkaufen. Für dieses Recht zahlt der Erwerber der Option dem Verkäufer eine Prämie. Der Gegensatz dazu ist der Call. Der Put kann gekauft (Long Position) und verkauft (Short Position) werden.Grundlegende Arbitragebeziehung (Arbitrage) zwischen Call, Put, Ausübungspreis und Basiswert. Callpreis minus Putpreis ist gleich Preis des Basiswertes minus auf den Verfallstag abgezinsten Ausübungspreis. Beschreibt das Verhältnis gehandelter Puts zu gehandelten Calls. Werden gleich viele Kontrakte gehandelt, ist die Put-Call-Ratio 1, werden mehr Calls als Puts gehandelt, wird das Verhältnis kleiner, werden mehr Puts als Calls gehandelt, wird es größer.Untersegment des Marktsegment equity market.at der Wiener Börse AG, in dem Wertpapiere, die zum Amtlichen Handel oder Geregelten Freiverkehr zugelassen sind und den speziellen Zusatzanforderungen für die Aufnahme in den Prime Market entsprechen, zusammengefasst sind. Der Handel dieser Wertpapiere findet über das Handelssystem Xetra® statt. Als Handelsmodell steht der fortlaufende Handel mit Auktionen zur Verfügung.Ein von einem Liquiditätsanbieter (Spezialist oder Market Maker) in ein Handelssystem eingegebenes verbindliches Offert, bei dem gleichzeitig Kauf- und Verkaufsangebote gestellt werden.(Nennwertlose Aktie) Eine Quotenaktie ist eine Aktie ohne Nennwert, sie bezieht sich auf einen bestimmten Anteil des Unternehmens, ohne einen festen Geldbetrag zu nennen. Gegenteil: Nennwertaktie.(RDXxt®) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus zumindest 15 der umsatzstärksten an der London Stock Exchange fortlaufend gehandelten ADRs/GDRs für russische Aktien. Der RDXxt® wird seit 1. März 2007 von der Wiener Börse AG real-time in Euro und US-Dollar berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des RDXxt® wurde am 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt.(Russian Trading System) Das derzeit bedeutendste Quotierungs- und Handelssystem für Aktien in Russland. Die Quotes aus dem RTS sind auch Basis für die Berechnung des RTX®.Beurteilung von Emittenten entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. International bekannte Rating-Agenturen sind z.B. Standard & Poor's Corporation und Moody's Investor Service.Indizes, deren Wert nach jedem Preisvorfall und ohne Zeitverzug neu berechnet werden.Preis, der im Augenblick seiner Festlegung, d.h. ohne Zeitverzögerung, veröffentlicht wird. Real-Time-Preise sind in der Regel kostenpflichtig. Fast alle Börsen- und Banken-Internetseiten bieten kostenlos zeitverzögerte (near-real-time) Preise an. Die Verzögerungsspanne reicht von 2 bis 30 Minuten. Siehe auch Wiener Börse Live. (reduce) Analysteneinschätzung für eine Aktie, dass sie sich in den nächsten Monaten schlechter als der vergleichbare (Branchen-)Index entwickeln wird. Kurzfristige Preisanstiege werden zum Verkauf bzw. zum Abbau der Position genutzt.(Referenzzins) Repräsentativer, meist kurz- bis mittelfristiger Zinssatz, an dem sich Veränderungen anderer Zinssätze (v.a. solche für Floater) orientieren. Die international bekanntesten Referenzzinssätze sind z.B. der EURIBOR und der LIBOR.Zur Stärkung und Belebung des österreichischen Kapitalmarktes wurde im Jahr 2002 von der Bundesregierung der Regierungsbeauftragte für den Kapitalmarkt bestellt. Zu den Schwerpunkt des Regierungsbeauftragten zählen die Verbesserung der Unterfinanzierungsbedingungen, die Einführung des Corporate Governance Kodex und des Prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge-Produktes. Siehe auch Kuratorium für den österreichischen Kapitalmarkt. Kennzahl für die Rentabilität, für den Ertrag eines Wertpapiers, ausgedrückt in Prozent des investierten Kapitals. Bei Beteiligungspapieren ergibt sich die Dividendenrendite durch die Relation vom Dividendenertrag zum Preis. Bei Forderungspapieren wird die Rendite oft der Effektivverzinsung gleichgesetzt. Man unterscheidet weiters Primärmarktrendite und Sekundärmarktrendite.Versteigerungsverfahren zur Platzierung einer Anleihenemission (Anleihe) der Republik Österreich.Bestimmt sich bei einer Wertpapieranlage aus deren Ertrag und ist das prozentuale Verhältnis des Gewinnes zum eingesetzten Kapital oder Umsatz, Rendite. Markt für festverzinsliche Wertpapiere. Der Rentenmarkt ist gemessen an Umsatz, Anzahl notierter Wertpapiere und Neuemissionen von größerer Bedeutung als der Aktienmarkt (Wertpapiermarkt). siehe: Anleihen Beschränkte Abnahme/Zuteilung von Wertpapieren (Preiszusätze). (REP Faktor) Dient der individuellen Anpassung der Gewichtung einer Aktie in einem Index, um den Index insgesamt stabil und aussagekräftig zu erhalten. Der Repräsentationsfaktor begrenzt die Maximalgewichtung einer Aktie in den Indizes der Wiener Börse AG auf 20 Prozent.Verbleibende Laufzeit von Forderungspapieren von einem Transaktionszeitpunkt oder einem anderen Termin an bis zu ihrer Endfälligkeit.Englische Bezeichnung für Ertrag, Gewinnergebnis.Sensitivitätsfaktor, der die Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich der zugrundegelegte Zinssatz um einen Prozentpunkt verändert.Zinsertrag durch Veranlagung in sog. risikolose Anlageformen (Forderungspapiere), z.B. Bundesanleihen.siehe: Venture CapitalEinzelrisiken sollen durch den Erwerb einer Vielzahl von Papieren mit unterschiedlichen Laufzeiten, verschiedenen Schuldnern und aus verschiedenen Branchen systematisch reduziert werden (Investmentfonds). (ROTX®) Ein in Kooperation mit der Bukarester Börse von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus rumänischen Blue Chip-Aktien besteht. Der Startwert des ROTX® mit 1.000 Punkten wurde am 1. Jänner 2002 festgesetzt. Der ROTX® wird seit 15. März 2005 in Euro, US-Dollar und lokaler Währung berechnet.(RDX®) Von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus russischen Depositary Receipts besteht, die an der London Stock Exchange gehandelt werden. Der RDX® ist Basiswert für an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen Märkten gehandelte und in Euro und US-Dollar abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert des RDX® wurde am 8. Oktober 1997 mit 1.000 Punkten festgesetzt. Dieser Index wird in Euro und US-Dollar berechnet.(RTX®) Von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus russischen Blue Chip-Aktien besteht, die am Russian Trading System (RTS) in Moskau gehandelt werden. Er ist Basiswert für an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen Märkten gehandelte und in US-Dollar abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert des RTX® wurde am 8. Oktober 1997 mit 1.000 Punkten festgesetzt.siehe: RTS Das zusätzlich zum in der Bilanz ausgewiesenen Stammkapital vorhandene Eigenkapital eines Unternehmens. Sie können in der Bilanz offen als Passiva ausgewiesen werden, oder durch entsprechende Bewertung von Vermögen und Schulden den Gewinn und damit das Eigenkapital geringer erscheinen lassen (stille Rücklagen). Gesetzliche Rücklagen werden aufgrund der Vorschriften des Aktiengesetzes gebildet. Die Bildung von Rücklagen entspricht dem Prinzip kaufmännischer Vorsicht bei der auf die Zukunft gerichteten Unternehmenspolitik.Englische Bezeichnung für Tausch. Drei Grundarten lassen sich unterscheiden: Zins-Swaps, Währungs-Swaps und kombinierte Zins- und Währungs-Swaps. Die Partner tauschen dabei Zahlungsverpflichtungen, wobei feste Zinszahlungen gegen variable getauscht oder Kredite in verschiedenen Währungen ausgetauscht werden.Urkunde, die eine größere Zahl von Wertpapieren repräsentiert. Sammelurkunden vereinfachen die Verwaltung und Verwahrung.siehe: Endabrechnung(Close) Letzter Preis des Handelstages, der für ein fortlaufend gehandeltes Wertpapier gebildet wurde. Gegenteil: Anfangskurs.(Ausstellen) Anderer Begriff für das Eingehen einer Short Position.Sammelbegriff für festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen). Wenn weitere Aktien eines bereits an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt notierten Unternehmens angeboten werden und über die von einem Börseunternehmen betriebenen Markt verkauft werden sollen.Bezeichnung für den Markt, auf dem sich die Wertpapiere in Umlauf befinden. Speziell sind hier die von einem Börseunternehmen betriebenen Märkte gemeint.Aus den einzelnen Renditen der am Sekundärmarkt umlaufenden Forderungspapiere wird regelmäßig eine durchschnittliche Sekundärmarktrendite ermittelt.(Greeks) Geben in absoluten Zahlen an, um wieviel sich der Optionspreis oder ein Bestandteil des Optionspreises verändert, wenn sich die Einflussfaktoren auf den Optionspreis um eine Einheit verändern. Insgesamt gibt es fünf Sensitivitätsfaktoren, die mit griechischen Buchstaben gekennzeichnet sind: Delta, Gamma, Theta, Vega und Rho. (SRX) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus den umsatzstärksten Aktien die an der Belgrader Börse (BELEX) gehandelt werden. Der SRX wird seit 7. März 2007 von der Wiener Börse AG real-time in serbischen Dinar (RSD), Euro und US-Dollar berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des SRX wurde per 8. Jänner 2007 mit 1.000 Punkten festgelegt.siehe: Abwicklungspreis Für das Risiko/Ertrags-Verhältnis eines Fonds wird die Sharpe-Ratio herangezogen. Sie wird bestimmt, indem von der jährlichen Durchschnittsrendite der risikofreie Ertrag abgezogen wird und das Ergebnis durch die durchschnittliche jährliche Volatilität geteilt wird. Je höher die Sharpe-Ratio liegt, umso besser hat sich der Fonds im Verhältnis zum Risikopotential seines Portfolios entwickelt.Eine Short Position entsteht entweder am Kassamarkt durch Verkauf eines Wertpapiers ohne entsprechende physische Deckung (Leerverkauf), oder am Terminmarkt durch eine Position, die man eingeht, wenn man Futures oder Optionen verkauft. Gegenposition: Long Position.Die Erhaltung des angelegten Vermögens. Die Sicherheit einer Kapitalanlage hängt von den Risiken ab, denen sie unterworfen ist. Hierzu zählt z.B. die Bonität des Schuldners, das Preisrisiko, das Währungsrisiko und die politische Stabilität des Anlagelandes.(SETX®) Der SETX® ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex. Er besteht aus Blue Chips, die an den Börsen der Region Südosteuropa gehandelt werden. Der Startwert des SETX® wurde per 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt. Der SETX® wird seit 15. Februar 2006 real-time in EUR und USD berechnet.(Liquiditätsanbieter) Spezieller Marktteilnehmer, der die Aufgabe hat, während der gesamten Handelszeit verbindlich kompetitive Kauf- und Verkaufangebote zu stellen. Spezialisten überbrücken temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, verringern die Spanne zwischen Geld- und Briefpreis und sorgen für eine intensivere Betreuung und Vermarktung der gelisteten Titel.Bezeichnung für die Minderheitsbeteiligung an einem Unternehmen, durch die jedoch wichtige Unternehmensbeschlüsse, z.B. die Änderung von Satzungsbestimmungen des Unternehmens, verhindert werden können. Die Sperrminorität liegt für Aktiengesellschaften bei 25 %.(Transaktionskosten) Beim Kauf von Wertpapieren fallen Spesen an, die von der Bank für die Durchführung von Geschäften für ihre Kunden berechnet werden und zwischen 0,75 Prozent und 3 Prozent des An- bzw. Verkaufspreises beim An- und Verkauf von inländischen Anleihen, Aktien oder Derivaten betragen. Gesetzliche Tarife oder Vereinbarungen für diese Spesen gibt es nicht, die Höhe der Spesen wird von den Banken festgelegt. Weiters sind für das Wertpapierdepot bei der Bank Depotgebühren zu bezahlen. Differenz (Spanne) zwischen zwei Preisen.Strategie des gleichzeitigen Kaufs und Verkaufs von Optionen identischen Typs mit unterschiedlichen oder identischen Basispreisen und/oder Verfalldaten zum Zweick der Eingrenzung von Gewinn- und Verlustmöglichkeiten. Man unterscheidet zwischen: Diagonalen Spreads, Horizontalen Spreads und Vertikalen Spreads.Verfahren, welches es dem Mehrheitsaktionär erlaubt, Kleinaktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen herauszudrängen.Abkürzung für StammaktieBonus, der vom Staat im Zuge der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge gewährt wird und - je nach Marktzins - zwischen 8,5 und 13,5 % des Einzahlungsbetrages beträgt.(ST) Aktien, die alle Rechte gewähren, die einem Aktionär zustehen. Dies sind vor allem Vermögensrechte und Mitspracherechte.siehe: Kombinierter Auftrag (Schreiber) Verkäufer einer Option, der sich gegen Zahlung der Prämie der Wahlhaltung des Käufers (die Option auszuüben oder nicht) unterwirft. Der Stillhalter hält somit eine Short-Position. Beim Call hat er im Falle der Ausübung durch den Inhaber die Verpflichtung, den Basiswert zum festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen, bei einem Put muss er den Basiswert kaufen. Gegenteil: InhaberRecht des Aktionärs, in der Hauptversammlung für oder gegen gestellte Anträge zu stimmen. Eine Aktie verbrieft üblicherweise ein Stimmrecht, es gibt aber auch stimmrechtslose Vorzugsaktien.siehe: AktienoptionEine Stop Limit Order ist dadurch gekennzeichnet, dass sie, sobald das vorgegebene Preislimit (Stop Limit) über- (im Falle eines Kaufauftrages) oder unterschritten (im Falle eines Verkaufauftrages) wurde, automatisch als limitierter Auftrag in das allgemeine Auftragsbuch gestellt wird. Eine Stop Market Order ist dadurch gekennzeichnet, dass sie, sobald das vorgegebene Preislimit (Stop Limit) über- (im Falle eines Kaufauftrages) oder unterschritten (im Falle eines Verkaufauftrages) wurde, automatisch als Bestensauftrag (Market Order) in das allgemeine Auftragsbuch gestellt wird.Das Handelssystem Xetra® stellt zwei Typen von Stop Orders zur Verfügung: Stop Limit Orders und Stop Market Orders. Stop Orders werden nach Über- bzw. Unterschreitung des gewünschten Stop-Limits als Market Order bzw. als Limit Order in das allgemeine Auftragsbuch gestellt. Stop Orders sind zusätzliche Instrumente zur Risikobegrenzung.Kombinierte Optionsstrategie, die durch gleichzeitigen Kauf (=Long Straddle) oder Verkauf (=Short Straddle) eines Call und eines Put auf dasselbe Underlying mit gleichen Ausübungspreisen und Laufzeiten gebildet wird.Anleihe, die außer einer fixen Verzinsung und Tilgung des Kapitals keine weiteren Rechte verbrieft; einfachste, klassische Form der Anleihe. siehe: Straight BondKombinierte Optionsstrategie, die durch gleichzeitigen Kauf (=Long Strangle) oder Verkauf (=Short Strangle) eines Call und eines Put auf dasselbe Underlying mit gleichen Laufzeiten aber unterschiedlichen Ausübungspreisen gebildet wird.Anteil der Aktien, der sich an den von einem Börseunternehmen betriebenen Märkten im Umlauf befindet und auf eine Vielzahl von Anlegern aufgeteilt ist.(Free Float Factor) Dient der individuellen Anpassung der Gewichtung einer Aktie in einem Index, entsprechend ihrem Streubesitz.siehe: AusübungspreisStarke Kaufempfehlung eines Analysten, der für eine Aktie eine markant bessere Preisentwicklung als für den (Branchen-)Index erwartet.Starke Verkaufsempfehlung eines Analysten, der für eine Aktie eine markant schlechtere Preisentwicklung als für den (Branchen-)Index erwartet. siehe: Quotenaktie Bei Beteiligungspapieren übliche Angabe des Preises in Euro pro Wertpapier. Gegenteil: Prozentnotierung Anteiliger Kupon seit der letzten Kuponzahlung, der dem Verkäufer einer Anleihe zusteht Eine durch Kombination von Basiswert-, Futures- und/oder Optionspositionen nachgebildete Grundposition. Long Call kombiniert mit Short Put (=synthetisiert) Long Basiswert.Untersegment des Marktsegmentes equity market.at. Im standard market befinden sich alle Aktien, die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen sind, jedoch den erhöhten Anforderungen für die Aufnahme in den prime market nicht erfüllen. Auch Partizipationsscheine, die entweder zum Amtlichen Handel oder Geregelten Freiverkehr zugelassen sind, werden diesem Untersegment zugeordnet. Man unterscheidet weiters zwischen standard market continuous und standard market auction.In das Untersegment standard market auction werden die weniger liquiden Aktien und Partizipationsscheine einbezogen. Diese Werte müssen entweder zum Amtlichen Handel oder Geregelten Freiverkehr zugelassen sein. Das Segment umfasst alle Aktien bzw. Partizipationsscheine, für die kein Handelsmitglied bereit ist, die Funktion eines Specialists zu übernehmen. Als Handelsplattform steht das Handelssystem Xetra® mit dem Handelsverfahren "Auktion" (einmalige untertägige Auktion) zur Verfügung.Dem Untersegment standard market continuous werden Aktien zugeordnet, die zum Amtlichen Handel oder Geregelten Freiverkehr zugelassen sind und einen Spezialist als Liquiditätsanbieter aufweisen, jedoch nicht den erhöhten Anforderung des prime market entsprechen. Als Handelsplattform steht das Handelssystem Xetra® mit dem Handelsverfahren "Fortlaufender Handel" in Verbindung mit mehreren Auktionen (Eröffnungsauktion, untertägige Auktion, Schlussauktion) zur Verfügung.Arrangementandere Bezeichnung für Kurszusatz Geld (G) und Ware (W). siehe: Chartanalyse Geschäft, bei dem die Erfüllung nach Geschäftsabschluss nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Die Qualität, die Menge, der Preis und der Erfüllungszeitpunkt werden beim Geschäftsabschluss festgelegt. Zwei Typen von Termingeschäften werden unterschieden: unbedingte Termingeschäfte (Futures, Forwards) und bedingte Termingeschäfte (Optionen). Gegenteil: Kassageschäft Am Terminmarkt erfolgt die Erfüllung eines Geschäftes erst zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Preis, Menge und Termin der Erfüllung werden bereits bei Geschäftsabschluß fix vereinbart. Gegenteil: Kassamarkt Bezeichnung für den Preis von am Terminmarkt gehandelten Kontrakten.siehe: Fairer Wert Siehe Thesaurierende Wertpapiere. Bei thesaurierenden Wertpapieren werden alle erwirtschafteten Erträge wieder veranlagt. Der Anleger erhält somit während des Jahres keine Ausschüttungen. Er ist jedoch an der Wertsteigerung der wieder veranlagten Erträge des Wertpapiers beteiligt.Jener Sensitivitätsfaktor, der die Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich die Restlaufzeit einer Option um einen Kalendertag verringert.(Ticksize) Beschreibt das kleinste Preisintervall, in welchem die Preise an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt notieren. siehe: Low Rückzahlung des aufgenommenen (ausgeborgten) Kapitals.(Horizontaler Spread) Kombinierte Optionsstrategie, bei der Optionen vom gleichen Optionstyp mit gleichen Ausübungspreisen, aber mit unterschiedlichen Laufzeiten gleichzeitig gekauft und verkauft werden. Man unterscheidet Long Time Spread, der auf zukünftig steigende Preise des Basiswertes, und Short Time Spread, der auf sinkende Preise des Basiswertes ausgelegt ist. (TER) Die Total-Expense-Ratio gibt an, welche Kosten ? in Prozent des Fondsvermögens ? im Fonds während des vergangenen Geschäftsjahres angefallen sind. Zu diesen Kosten zählen vor allem die Managementgebühr, Depotgebühr, Beratergebühren, Prüferkosten sowie allfällige Auslagen. Je geringer diese Zahl ist, desto weniger Kosten wurden dem Fonds angelastet.Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der auf fremde Rechnung, aber auch (im Gegensatz zu einem Broker) auf eigene Rechnung Geschäfte durchführen kann.siehe: Spesen Richtung einer Entwicklung. Bei der Chartanalyse wird davon ausgegangen, dass zukünftige Preisbewegungen bestimmten Trends folgen. Dabei wird zwischen langfristigem Primärtrend (länger als ein Jahr), mittelfristigem Sekundärtrend (drei Wochen bis mehrere Monate), kurzfristigem Tertiärtrend (unter drei Wochen) sowie Aufwärtstrend und Abwärtstrend unterschieden.(US-GAAP) Internationale Rechnungslegungsgrundsätze, die eine internationale Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten ermöglichen.Abkürzung für US Generally Accepted Accounting Principles.Internationale Abkürzung für US-Dollar.(UTX) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus den umsatzstärksten und höchstkapitalisierten Aktien der Ukrainian Stock Exchange (PFTS). Der Index wird von der Wiener Börse AG real-time in UAH (Griwna), EUR und USD berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des UTX wurde per 9. Jänner 2007 mit 1.000 Punkten festgelegt.siehe: Futures und Forwards siehe: Basiswert (sell) Analyst erwartet für eine Aktie eine deutlich schlechtere Preisentwicklung als für den (Branchen-)Index. (Naked Position) Eine Position ist ungedeckt, wenn sie weder durch die zugrundeliegenden Wertpapiere noch durch Geld abgesichert ist. Gegenteil: gedeckt (Market Order) Auftrag ohne Angabe eines Preislimits. Der erteilte Auftrag wird zum nächstmöglichen Preis ausgeführt. Gegenteil: Limitierter Auftrag, Limit Order siehe: Corporate Bond Jener Sensitivitätsfaktor, der die Veränderung des Optionspreises beschreibt, wenn sich die zugrundegelegte Volatilität des Basiswertes um einen Prozentpunkt verändert.siehe: Vienna Dynamic Index Handelstäglicher Geldfluss zur Sicherstellung der eingegangenen Short Positionen entsprechend ihrer Wertentwicklung. (Risikokapital) Beteiligungskapital, das im Gegensatz zu einem Kredit nicht von Sicherheiten, sondern von der geschätzten Ertragschance des finanzierten Unternehmens abhängt. siehe: Business Angels (Expiration month) Monat, in dem die Option an dem Tag, der dem letzten Handelstag folgt, verfällt, wenn sie nicht vorher ausgeübt wurde. siehe: Laufzeit (Expiration Day) Tag, an dem die Option wertlos verfällt, wenn sie nicht vorher (spätestens am letzten Handelstag) ausgeübt wurde. siehe: Put siehe: Price Spread (ViDX). Der ViDX repräsentiert die Preisentwicklung der an der Wiener Börse AG gehandelten Wachstums- und/oder Technologieunternehmen und setzt sich ausschließlich aus Fließhandelswerten zusammen. Ausgangspunkt für die Berechnung des ViDX ist der 3. Jänner 2000 mit 1.000 Punkten. (gebundene Aktien) Namensaktie, deren Übertragung an andere Eigentümer durch die Statuten der Aktiengesellschaft eingeschränkt oder untersagt ist.Maß für die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Preises für eine bestimmte Periode. Statistisch gesehen entspricht sie der Standardabweichung.Die Volatilitätsunterbrechung ist ein spezieller Schutzmechanismus im Handelssystem Xetra®, der der Erhöhung der Preiskontinuität dient. Ergibt sich während des Handels ein potentieller Preis, der außerhalb der vordefinierten Volatilitätskorridore liegt, wird eine Volatilitätsunterbrechung eingeleitet. Es werden drei Korridore definiert: der statische, der dynamische und der doppelte dynamische Korridor. Die Volatilitätskorridore werden monatlich für jedes einzelne Wertpapier neu berechnet und angepasst. Außerbörslicher Handel vor Börsebeginn.Vom Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft bestellte Geschäftsführung einer Aktiengesellschaft. (Early Exercise) Ausübung von Optionen vor dem letzten Handelstag (nur bei Optionen amerikanischen Stils möglich).(VZ) Aktie, die dem Inhaber eine bevorzugte Behandlung bei der Dividendenzahlung (Dividende) einräumt, aber auch gewisse Nachteile hat, z.B. kein Stimmrecht verbrieft. Abkürzung für Vorzugsaktie. Abkürzung für Wertpapieraufsichtsgesetz Abkürzung für Wiener Börse AG. Abkürzung für Wertpapierdienstleistungsrichtlinie(Thesaurierende Fonds) Ein Investmentfonds, dessen Hauptaugenmerk auf einer stetigen Steigerung des inneren Wertes der Investmentfondsanteile liegt. Es wird weniger auf den laufenden Ertrag als auf eine Preissteigerung der im Fonds angelegten Wertpapiere Bedacht genommen (Einkommensfonds). (Convertible Bond) Festverzinsliche Anleihen von Aktiengesellschaften mit einem Wandelrecht, d.h. Umtauschrecht auf Aktien derselben Aktiengesellschaft in einem bestimmten Verhältnis. Wandelanleihen sind in der Regel gesamtfällig, sofern sich der Anleger nicht vorher zum Umtausch entschlossen hat. Der Inhaber kann entweder die Anleihe bis zum Ende ihrer Laufzeit behalten oder die Anleihe in Aktien umtauschen. Vor dem Umtausch hat er Anspruch auf feste, im voraus bestimmte Zinsen, nach dem Umtausch auf die jährliche Dividende.(Optionsscheine) Verbrieft grundsätzlich das eigenständige Optionsrecht zum Bezug (Call) oder Verkauf (Pub) innerhalb einer bestimmten Laufzeit (american style) oder zum Laufzeitende (europeam style) Basiswerte (Underlyings) in einem definierten Bezugsverhältnis (Ratio) zu einem bestimmten Basispreis (strike price). Die an der Wiener Börse AG zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen Optionsscheine werden über das Handelssystem OMex® fortlaufend gehandelt.Urkunde über Vermögensrechte, deren Ausübung und Übertragung auf andere an den Besitz der Urkunde gebunden sind. Der Inhaber von Wertpapieren kann seine Rechte aufgrund der Urkunden ausüben oder durch deren Übergabe auf andere übertragen, z.B. verkaufen oder verschenken. Die bekanntesten an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gehandelten Wertpapiere sind Aktien und Anleihen. (WAG) Enthält Regelungen über die Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen, definiert Wohlverhaltensregeln und bestimmt die mit der Aufsicht über den Wertpapierhandel beauftragte Behörde, die Finanzmarktaufsicht (FMA). (WPDL-RL) Enthält v.a. Vorschriften über die gegenseitige Anerkennung der Aufsicht über Wertpapierfirmen. Ermöglicht es inländischen Zweigniederlassungen von in einem Mitgliedsstaat des EWR zugelassenen EU-Wertpapierfirmen, ohne besondere bankenbehördliche Bewilligungen geschäftlich tätig zu werden.Über den Weg der Wertpapierleihe, z.B. der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) können sich Marktteilnehmer Wertpapiere für einen bestimmten Zeitraum ausborgen, um z.B. bestehende Short Positionen abzudecken Setzt sich aus dem Aktien- und dem Rentenmarkt zusammen. Die Wertpapiersammelbank in der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) ist die zentrale österreichische Verwahrstelle für Wertpapiere.(WBAG) Die Wiener Wertpapierbörse ist eine der ältesten Börsen der Welt und wurde 1771 von Kaiserin Maria Theresia gegründet. 1997 wurde der Wertpapiermarkt der Wiener Börsekammer (WBK) mit dem Terminmarkt der Österreichischen Termin- und Optionenbörse (ÖTOB) zur neuen Wiener Börse AG (WBAG) verschmolzen. Die Wiener Börse hat sich u.a. auf österreichische und zentral- und osteuropäische Veranlagungsformen spezialisiert. (WBI) Der WBI enthält alle österreichischen Aktien, die im Amtlichen Handel und im Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse notieren. Er spiegelt als Gesamtmarktindex die Entwicklung des österreichischen Aktienmarktes wider. Die einzelnen Aktien sind entsprechend ihrer Marktkapitalisierung unterschiedlich gewichtet. Die Berechnung erfolgt einmal pro Tag nach Börseschluss. Aktualisierungen erfolgen nicht regelmäßig, sondern aus gegebenem Anlass. Neu notierte Aktiengesellschaften werden seit 1984 in den Index aufgenommen. Bereinigungen erfolgen im Falle von Kapitalveränderungen (wie z.B. Kapitalerhöhungen, Kapitalherabsetzungen) und bei Neuaufnahmen in das notierte Portefeuille. Eine Bereinigung um Dividendenabschläge erfolgt nicht. Der WBI wird in seiner bestehenden Form seit Jahresbeginn 1968 berechnet. Die Basis für jede Investment-Entscheidung sind Marktdaten. Die Wiener Börse AG bietet als erweiterten Service sowohl professionellen Investoren als auch Privatanlegern Real-Time-(Echtzeit-) Daten über das auf ihrer Website verfügbare Preisinformationssystem an. Mit diesem Datenangebot für Privatinvestoren ermöglicht die Wiener Börse AG dieser Kundengruppe einen besonders günstigen Zugang zu Profidaten. Steuerlich begünstigte Anleihe, mit deren Emissionserlös Wohnbauvorhaben finanziert werden. Xetra® steht für "Exchange electronic trading" und ist das elektronisches Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse. Seit 1999 wird Xetra auch an der Wiener Börse für den Wertpapierhandel eingesetzt. Xetra ist ein ordergetriebenes Handelssystem mit automatischem Matching, das die Aufträge in einem zentralen und offenen Auftragsbuch zusammenführt.siehe: Rendite Zeitraum, in dem Wertpapiere zu den Ausgabebedingungen am Primärmarkt erworben werden können. (Extrinsic Value) Der Zeitwert entspricht dem Optionspreis abzüglich des inneren Wertes der Option. Er wird beeinflusst durch die Volatilität des Basiswertes, der Restlaufzeit der Option, die Geldmarktzinsen und den Optionstyp. Grundsätzlich gilt: der Zeitwert ist am größten, wenn die Option at-the-money ist. siehe: NullkuponanleiheZertifikate verbriefen das Recht auf Partizipation an der Wertentwicklung eines zu Grunde liegenden Investments (Underlying) wie etwa einer Aktie, eines Index, eines Rohstoffes oder einer Fremdwährung. Preis für die leihweise Überlassung von Kapital. siehe: prämienbegünstigtes Zukunftsvorsorge-Produkt und staatliche Prämie Der Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Handel an einem von einem Börseunternehmen betriebenen geregelten Markt muss vom Emittenten und der konsortialführenden Bank gemeinsam beim Börseunternehmen eingereicht werden. Der Zulassungsantrag muss u.a. den Namen des Wertpapiers, die Gesamtnominale, die Stückelung etc. sowie den Prospekt enthalten. Aus diesen Informationen soll hervorgehen, ob das Wertpapier die Zulassungskriterien für das gewählte Marktsegment erfüllt. An der Wiener Börse besteht für Wertpapiere die Möglichkeit, zum Handel im Amtlichen Handel oder im Geregelten Freiverkehr zugelassen zu werden; weiters besteht die Möglichkeit der Einbeziehung von Wertpapieren in den als MTF geführten Dritten Markt.(Assignment) Zuweisung der Erfüllungsverpflichtung an einen zufällig ausgewählten Stillhalter, nachdem ein Inhaber bekannt gegeben hat, dass er seine Option ausüben will. siehe: Central Counterparty Austria.(CECExt®) Der CECE-Extended Index ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex. Er besteht aus den Blue Chips, die sich im CECE® Composite Index (CECE®) sowie im South-East Europe Traded Index (SETX®) wiederfinden und an den von Börseunternehmen betriebenen Märkten? der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa gehandelt werden. Die Anzahl der im Index beinhaltenden Aktien wird durch die Beschränkungen im CECE® Composite Index (CECE®) und SETX® geregelt. Der Startwert des CECExt® wurde am 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt. Der CECExt® wird seit 21. März 2006 real-time in EUR und USD berechnet.(CEX) Ein von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time berechneter Benchmarkindex für die zentral- und osteuropäische Region. Er umfasst jene Aktien, die im Czech Traded Index (CTX®), Hungarian Traded Index (HTX®) und Polish Traded Index (PTX®) enthalten sind. Der CEX® ist Basiswert für die an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen, geregelten Markt gehandelten und in Euro abgerechneten Futures. Der Startwert des CEX® wurde am 15. Juli 1996 mit 1.000 Punkten festgesetzt. Dieser Index wird in Euro und US-Dollar berechnet.Abkürzungen für Cost of Carry, siehe: Haltekosten.Abkürzung für Cheapest to Deliver(Kaufoption) Option, die ihren Erwerber berechtigt, aber nicht verpflichtet innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt vom Verkäufer die Lieferung des Underlyings zum Basispreis zu erwerben. Der Gegensatz dazu ist der Put. Wird eine Kaufoption nicht ausgeübt, verfällt sie wertlos.(Höchstzinssatz) Bezeichnung für den maximalen Zinssatz bei einem Floater.(CMC) Unterstützt ein Unternehmen beim Zulassungsverfahren und steht dem Unternehmen während des Börselistings zur Seite. Für eine Notiz im Segment mid market ist die Nennung eines CMCs verpflichtend. siehe: Barausgleich Die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) als Abwicklungsstelle für Kassaprodukte und die Wiener Börse AG als Börseunternehmen und Clearing House für Derivate haben eine gemeinsam betriebene Gesellschaft gegründet, die seit 1.1.2005 die Rolle einer Central Counterparty ("zentralen Gegenpartei") für den gesamten österreichischen Markt wahrnimmt. Die Central Counterparty Austria GmbH (CCP.A) ist als zentraler Kontrahent für das Clearing und Risk Management aller Geschäfte an den von der Wiener Börse AG betriebenen Märkten verantwortlich und übernimmt und managt das Erfüllungs- bzw. Ausfallsrisiko bei der Abwicklung der Wertpapier- und Termingeschäfte.Graphische Darstellung einer Preisentwicklung. (Technische Analyse) Bei der Chartanalyse werden von vergangenen Preisverläufen (Formationen) Rückschlüsse auf zukünftige Preisbewegungen gezogen. Es wird davon ausgegangen, dass die Preisentwicklungen bestimmten Trends folgen und sich diese Trends wiederholen werden. Die Chartanalyse wird vor allem zur Auswahl des geeigneten Kauf- und Verkaufszeitpunktes genutzt und meist durch Computerprogramme unterstützt (Fundamentalanalyse). (CNX®) Ein in Kooperation mit der Börse Shanghai von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time berechneter Preisindex, der die meist gehandelten Aktien der Kategorie "A Shares", die an der Börse Shanghai gelistet sind, beinhaltet. Der Startwert des CNX® wurde per 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt. Der CNX® wird seit 5. Dezember 2005 real-time in EUR, USD und Renminbi Yuan berechnet. Der Preis einer Anleihe ohne Berücksichtigung der Stückzinsen. Gegenteil: Dirty Price.Zentrale Abrechnung von Lieferungs- und Zahlungsforderungen aus Wertpapiergeschäften mit dem Ziel, den Aufwand für die Abwicklung durch gegenseitiges Aufrechnen dieser Forderungen möglichst gering zu halten.Close ist am Kassamarkt ein anderes Wort für Schlusspreis, dem letzten Preisvorfall eines Handelstages für ein Wertpapier. Am Terminmarkt entspricht das Closing einer Glattstellung. Gegenteil: Eröffnung.Zinsober- und Zinsuntergrenze bei einer Floating Rate Note.Floating Rate Note mit Zinsober- und Zinsuntergrenze (siehe Mischwährungsanleihe). Legt für Banken, Versicherungen und Pensionskassen verbindliche Wohlverhaltensregeln fest, die sich primär auf die Vermeidung von Insidergeschäften (Insider) beziehen.siehe: MischwährungsanleiheBei Contango liegt der Preis für Terminware höher als der Kassapreis (Spot-Preis). Gegenteil: Backwardation.siehe: WandelanleiheUnternehmensanleihe. Anleihe, deren Emittent ein Unternehmen ist. (Austiran Depository Certificate) Zertifikate, bei denen der Inhaber des Zertifikats als Aktionär der zugrunde liegenden, durch das Zertifikat vertretenen Aktien gilt. siehe: American Depository ReceiptAbkürzung für Aktiengesellschaft.(Brief) Preis, zu dem ein Angebot besteht. Gegenteil: BIDAbkürzung für at-the-money, am Geld(Austrian Traded Index) Ein von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der das Blue-Chip-Segment des österreichischen Aktienmarktes abdeckt und die rund 20 liquidesten Aktien der Wiener Börse AG enthält. Die Aktien werden nach ihrer Bewertung (Preis der einzelnen Aktien multipliziert mit der jeweiligen Stückanzahl der Aktien) gewichtet, weshalb Werte mit einer hohen Kapitalisierung einen stärkeren Einfluss auf den ATX haben. Der ATX ist Basiswert für an der Wiener Börse gehandelte und in Euro abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert für die Berechnung des ATX wurde am 2. Jänner 1991 mit 1.000 Punkten festgesetzt.Der ATX Prime ist als all-share Index konzipiert und setzt sich aus sämtlichen Titeln des Segments prime market zusammen. In das Segment prime market werden Aktienwerte einbezogen, die zum Amtlichen Handel oder zum Geregelten Freiverkehr zugelassen sind und speziellen Zusatzanforderungen, wie erhöhte Transparenzkritieren und Mindestkapitalisierung, entsprechen. Der ATX Prime wird seit dem 2. Jänner 2002 berechnet und dient vor allem als Benchmark für institutionelle Investoren. Der ATX five ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex, der aus den fünf höchstgewichtetsten Aktien des ATX besteht. Die Berechung des ATX five orientiert sich am ATX und erfolgt real-time. Es werden daher dieselben Repräsentationsfaktoren und dieselben Free Float Faktoren wie im ATX verwendet. Die Gewichtung der einzelnen Aktien erfolgt analog der Gewichtung im ATX, wobei die Gewichtung einer einzelnen Aktie im ATX five nicht begrenzt ist. Der ATX five wurde erstmals am 2. Jänner 2004 mit einem Startwert von 1.000 Punkten berechnet.(Disagio) Das Abgeld gibt den Unterschied zwischen dem Emissionspreis und dem höheren Nennwert bzw. Rückzahlungspreis einer Anleihe an (Emissionsdisagio). Eine Emission von Aktien mit Disagio ist nicht zulässig, bei festverzinslichen Wertpapieren ist diese Art der Emission dagegen üblich. Gegenteil: Aufgeld.(Hedge Ratio) Das Absicherungsverhältnis gibt an, wie viele Optionen relativ im Verhältnis zur Anzahl der Basiswerte benötigt werden, um sich gegen Preisveränderungen im Basiswert abzusichern.(Settlement) Durchführung der geld- und stückmäßigen Erfüllung von Geschäften.(Settlement-Preis) Jener Preis, zu dem Geschäfte tatsächlich erfüllt werden. Er wird bei Termingeschäften am letzten Handelstag festgelegt.Unternehmensmeldungen, die den Preis eines Finanzinstruments an geregelten Märkten beeinflussen können. Diese Unternehmensmeldungen werden von Aktiengesellschaften im Rahmen von Ad-hoc Meldungen gemäß § 48d des Börsegesetzes (BörseG) iVm § 82 (7) und (8) BörseG publiziert. Die Emittenten von Finanzinstrumenten haben Insider-Informationen, die sie unmittelbar betreffen, unverzüglich der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Eine Insider-Information ist eine öffentlich nicht bekannte, genaue Information, die, wenn sie öffentlich bekannt würde, geeignet wäre, den Preis dieser Finanzinstrumente erheblich zu beeinflussen. Für den Inhalt der Meldungen ist das jeweilige Unternehmen verantwortlich. Ad-hoc Meldungen sollen eine gleichmäßige Informationsversorgung aller Marktteilnehmer gewährleisten. Geschäftsänderungen wie z. B.: Stornierungen, Kontenumbuchungen oder sonstige manuelle geschäftsbezogene Eingabensiehe: Aufgeld(accumulate) Analysteneinschätzung für eine Aktie, die besagt, dass sie sich in den nächsten Monaten besser als der vergleichbare (Branchen-)Index entwickeln wird. Kurzfristige Preisrückgänge werden zum Kauf bzw. zum Aufbau der Position genutzt.Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verbrieft und dem Inhaber Vermögens- und Mitspracherechte sichert (Beteiligungspapier). Der Preis einer Aktie ergibt sich aus Angebot und Nachfrage an dem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt und repräsentiert den Wert des Unternehmens.Jene Investmentfonds, die in Aktien investieren, wobei es sich um Aktien eines bestimmten Landes, einer festgelegten Region, weltweit oder einer Branche handeln kann. Sie bieten Anlegern die Chance, sich auch mit relativ geringem Kapitaleinsatz an ausgewählten Märkten zu engagieren und eine attraktive "Nachsteuerrendite" bei reduziertem Risiko zu erzielen.Plattform zur Förderung der Eigenkapitalfinanzierung in Österreich sowie der Optimierung des heimischen Aktienmarktes und dessen Rahmenbedingungen. Durch den permanenten Dialog zwischen allen Entscheidungsträgern des Kapitalmarktes sowie durch eine aktive PR- und Informationsarbeit leistet das Aktienforum einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des österreichischen Kapitalmarktes.(AG) Gesellschaftsform, bei der die Gesellschafter (die Aktionäre) an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt sind und über die Einzahlung dieses Grundkapitals hinaus nicht haften.siehe: Index(Basket) Eine beliebige Zusammenstellung von Aktien, die z.B. auf Grundlage eines Aktienindex basiert.Preis von an geregelten Märkten gehandelten Aktien. Der Kurs spiegelt das Verhältnis zum Zeitpunkt der Kursbildung von Angebot und Nachfrage wider. Zu den kursbeeinflussenden Faktoren werden u.a. die wirtschaftlichen Erwartungen, die in das betreffende Unternehmen gesetzt werden, aber auch volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (v.a. Zinsen) sowie politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenskäufe gezählt.Eine Option, deren Basiswert eine Aktie ist.Teilung des Nennwertes in kleinere Einheiten, wobei das Grundkapital und der Gesamtwert der Aktien unverändert bleiben. Bsp.: Eine Aktie mit dem Nennwert 100 notiert vor dem Split bei EUR 1.200. Durch eine Teilung auf 10 Aktien mit Nennwert 10 wird die Aktie optisch leichter. Eine Aktie kostet nach dem Split EUR 120. Ein Aktienbesitzer, der vor dem Split eine Aktie mit dem Nennwert 100 (Wert EUR 1.200) besessen hat, besitzt nach dem Aktiensplit 10 Aktien à Nennwert 10 (Wert 10 x 120 = 1.200). Der Wert seiner Veranlagung hat sich daher nicht verändert.Eigentümer von Aktien, dem Vermögens- und Mitspracherechte zustehen.Mitteilung des Vorstandes einer Aktiengesellschaft, in der die Aktionäre im Laufe des Geschäftsjahres, meist halb- oder vierteljährlich, über den Geschäftsgang des Unternehmens informiert werden.Aktiva umfassen alle Vermögenswerte eines Unternehmens und werden in der Bilanz den Verpflichtungen, den Passiva gegenübergestellt. Ihre Zusammensetzung gibt darüber Auskunft, in welche Werte das Unternehmenskapital investiert worden ist. Ein Überschuss auf der Aktivseite der Bilanz entspricht dem Gewinn eines Unternehmens.Der Fondsmanager soll durch gezielte Einzeltitelauswahl (Stockpicking) überdurchschnittliche Erträge (Outperformance) erwirtschaften. Seine Messlatte (Benchmark) ist in der Regel ein Index wie der ATX Prime. Ein Faktor, der die Über- oder Unterbewertung einer Aktie ausdrückt. Ein positiver Alpha-Faktor für eine Aktie bedeutet, dass die Aktie unterbewertet, ein negativer Alpha-Faktor, dass sie überbewertet ist. (at the money, ATM) Sowohl Calls als auch Puts liegen am Geld, wenn der Ausübungspreis und der Preis des Basiswertes gleich sind. (ADR) Von amerikanischen Banken ausgegebene Hinterlegungsscheine für ausländische Aktien. ADRs verbriefen das Eigentum von Aktien inkl. Rechte wie z.B. das Recht auf Dividende. Ein ADR kann sich auf eine oder mehrere Aktien bzw. auch nur auf einen Aktienbruchteil beziehen. ADRs werden stellvertretend für die Original-Aktie gehandelt.Option amerikanischen Stils können jederzeit während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden. Gegenteil: Europäische OptionenJene börserechtliche Zulassungsform an der Wiener Börse mit den strengsten Zulassungsvoraussetzungen und Publizitätsvorschriften (Zulassungsverfahren). (Invoice Amount) Abrechnungsbetrag, der bei Lieferung einer bestimmten Anleihe am Liefertag zu bezahlen ist. Der Andienungspreis berechnet sich aus dem Exchange Delivery Settlement Price multipliziert mit dem Konversionsfaktor der Anleihe plus deren Stückzinsen.(Open) Erster Preis des Handelstages, der für ein fortlaufend gehandeltes Wertpapier gebildet wurde. Gegenteil: SchlusskursForderungs(wert)papier mit genau festgelegten Bedingungen hinsichtlich Verzinsung, Laufzeit und Rückzahlungsverpflichtungen, mit dem die Großschuldner längerfristige Darlehen aufnehmen. Großschuldner sind i.d.R. die öffentliche Hand (Bund, Länder, Gemeinden), Unternehmen und Banken.(Anleihe-Konditionen, Anleihe-Bedingungen) Die im Prospekt einer Anleihe abgedruckten wesentlichen Daten über die betreffende Anleihe.Recht der Aktionäre, in der Hauptversammlung selbst Anträge zu stellen.Geschäft, das Preisunterschiede für dasselbe Produkt an verschiedenen Märkten zur Gewinnerzielung ausnützt. Z.B. Unterschiede zwischen gleichwertigen Positionen am Kassa- und Terminmarkt oder auch Preisunterschiede einer Aktie an verschiedenen Marktplätzen (Börsen oder MTF’s).(Vermögensstrukturierung) Beschäftigt sich mit der Fragestellung, mit welchen prozentualen Anteilen unterschiedliche Anlageobjekte (Assets) in einem optimal strukturierten Vermögen bzw. Depot vertreten sein sollen.siehe: Fondsvolumensiehe: Zuteilungsiehe: am Geld(Geld) Preis, zu dem Nachfrage besteht. Gegenteil: ASKsiehe: Basis Point ValueWenn der Kassapreis über dem Terminpreis liegt. Findet auch häufig Verwendung, wenn Terminkontrakte mit längeren Laufzeiten höher notieren als solche mit kürzen Laufzeiten. Der Begriff stammt ursprünglich von den Londoner Edelmetallmärkten. Das Vorhandensein von Backwardation deutet manchmal auf Nachschubschwierigkeiten im korrespondierenden (physischen) Markt hin. Gegenteil: Contango(Bear, bearish) Andauernder, allgemeiner Preisrückgang an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt. Leitet sich vom französischen baisser = sinken, fallen ab. Gegenteil: HausseEine von Kreditinstituten emittierte mittel- oder langfristige Anleihe. (Cash Settlement) Erfüllungsmechanismus, der Lieferung und Zahlung des Basiswertes ersetzt. Differenzgewinne bzw. -verluste aus Futures- und Optionspositionen werden beim Barausgleich direkt ausbezahlt bzw. eingefordert. Bestimmungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Orientierung der Eigenkapitalhinterlegung der Banken bei der Kreditvergabe an der Bonität (=Rating) des Kreditnehmers.Differenz zwischen Kassapreis eines Basiswertes und dem Preis des korrespondierenden Futures. Man spricht von einer positiven Basis, wenn der Terminpreis höher als der Kassapreis ist, von einer negativen, wenn der Terminpreis niedriger als der Kassapreis ist.(BPV) Veränderung des Anleihenpreises, wenn sich die Anleihenrendite um einen Basispunkt verändert. siehe: AusübungspreisAllgemein übliche Angabe als Maßgröße für einen hunderstel Prozentpunkt (Rendite).(Underlying) Das Termingeschäften zugrundeliegende Gut (Index, Aktien, Anleihen, Waren). Kombinierte Optionsstrategie, die in Erwartung eines Preisrückgangs realisiert wird. Sie kann sowohl auf dem gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Kaufoptionen als auch von Verkaufsoptionen basieren; Dementsprechend wird unterschieden zwischen Bear-Call-Spread und Bear-Put-Spread.(Baisse Spread mit Kaufoptionen) Ein Bear-Call-Spread wird durch den Kauf einer billigeren Kaufoption (Call) mit höherem Ausübungspreis und gleichzeitigem Verkauf einer teureren Kaufoption mit niedrigerem Ausübungspreis gebildet.(Baisse Spread mit Verkaufsoptionen) Ein Bear-Put-Spread wird durch den Kauf einer teureren Verkaufsoption (Put) mit höherem Ausübungspreis und dem Verkauf eines billigeren Puts mit einem niedrigerem Ausübungspreises gebildet.Börsejargon für die Erwartung fallender Kurse. Der Bär ist jenes Börsetier, das die Kurse mit seinen Tatzen nach unten schlägt. ( Baisse), Gegensatz: bullish.siehe: OptionenAn Mitarbeiter eines Unternehmens, oft zu einem Vorzugspreis, ausgegebene Aktie. Der Mitarbeiter muss für den Weiterverkauf meist eine Sperrfrist beachten.Ein Vergleichskriterium für die Performance verschiedener Anlageformen, z.B. Performance eines österreichischen Aktienportfolios (Portfolio) gemessen an der Entwicklung des ATX.(Gratisaktien) Bezeichnung für Aktien, die im Rahmen von Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln ausgegeben werden.(Market Order) Auftrag ohne Angabe eines Preislimits zu dem die Order ausgeführt werden soll. Bei dieser Orderform wird der gesamte Auftrag so schnell wie möglich zum besten Preis ausgeführt. Der Bestensauftrag kann auch mit den Ausführungsbeschränkungen Fill-or-kill oder Immediate-or-cancel versehen werden.Maß für die Schwankungsbreite eines Finanztitels im Vergleich zum Gesamtmarkt (repräsentiert durch einen Index). Ein Beta von 1 bedeutet, dass das Preisschwankungsrisiko des Finanztitels (z.B.: einer Aktie) gleich groß ist wie das des Gesamtmarktes. Ein Beta von z.B. 1,2 bedeutet, dass das Preisschwankungsrisiko des Finanztitels um 20 Prozent größer ist als das des Gesamtmarktes. Ein Wertpapier, das in der Regel einen Anteil am Unternehmen selbst verbrieft, wie z.B. bei Aktien. Bei Fonds ist man nicht am Unternehmen selbst, sondern am Sondervermögen der Kapitalanlagegesellschaft beteiligt. Zeitspanne für die Ausübung des Bezugsrechtes, in der der Aktionär zu entscheiden hat, ob er sich an einer Kapitalerhöhung beteiligt oder nicht.Vorkaufsrecht der Aktionäre auf die im Rahmen einer Kapitalerhöhung begebenen jungen Aktien. Der errechnete Wert des Bezugsrechtes und der Preis, zu dem es gehandelt wird, können differieren, da sich der Preis aus Angebot und Nachfrage ergibt.Gegenüberstellung aller Vermögenswerte und Schuldenteile eines Unternehmens zu einem Bilanzstichtag. Dient dem Zweck der Erfolgsermittlung und als Vermögensübersicht.Zeitraum, für den ein Unternehmen oder eine Person fest an vorher festgelegte Leistungen, wie z.B. Aus- oder Einzahlungen gebunden ist. Das bekannteste mathematische Modell zur theoretischen, fairen Berechnung von Optionspreisen. Das Modell wurde nach dessen amerikanischen Erfindern Fischer Black und Myron Scholes benannt.Eine etwa zweiwöchige Frist vor Veröffentlichung des Emissionsprospektes. Während dieser Periode werden keine Research-Daten vom Emittenten oder der Emissionsbank veröffentlicht.Aufträge, die nur in bestimmten Mindestgrößen (Blocks) in ein Handelssystem eingegeben werden können.Blue Chips ist die Bezeichnung für Aktien erstklassiger Unternehmen. Diese Unternehmen zeichnen sich durch hohe Bonität, gute Wachstumsperspektiven und regelmäßige Dividendenzahlungen aus. Blue Chips sind regelmäßig in Aktienindizes vertreten. Namensgeber waren die blauen Jetons (Chips) im Casino Monte Carlo, die den höchsten Wert hatten.Jene unbedingten Termingeschäfte, deren Basiswert eine Anleihe (engl. Bond) ist. (Anleihe, Schuldverschreibung, Obligation, Rente) Instrument für eine langfristige Kreditfinanzierung. Ein Bond lautet über einen Gesamtbetrag und wird in Teilschuldverschreibungen zerlegt und verbrieft. Anleihegläubiger haben das Recht auf Rückzahlung des ausgewiesenen Anleihebetrages sowie einer festgelegten Verzinsung.Die Bonität gibt Auskunft über die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners, z.B. eines Anleihe-Emittenten. Kann dieser die Zahlung der Nominal-Zinsen mit hoher Wahrscheinlichkeit erfüllen und den Nennwert der Anleihe zurückzahlen, dann wird seine Bonität als hoch eingestuft. So genannte Ratings (Bonitätseinstufungen) werden von großen Agenturen durchgeführt. Zu den bedeutendsten zählen Moody's Investor Service und Standard & Poor's Corporation.siehe: KapitalberichtigungDieses Verfahren findet Anwendung, wenn bei einer Neueinführung an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt ein marktgerechter Emissionspreis und -volumen bestimmt werden soll. Dabei geben potentielle institutionelle Investoren unverbindlich bekannt, welche Volumina sie zu welchen Preisen innerhalb eines bestimmten Preisbandes kaufen würden. Anhand dieses fiktiven Auftragsbuches wird der Emissionspreis und das Emissionsvolumen festgelegt. Im Gegensatz dazu wird beim herkömmlichen Festpreisverfahren der Emissionspreis ausschließlich von der Emissionsbank bzw. dem Emissionssyndikat und dem Emittenten bestimmt.Statistische Messzahl (Index), mit der die Performance von bestimmten Wirtschaftszweigen (z.B. Maschinenbau, Umwelttechnologie etc.) dargestellt wird.(Ask) Preis, zu dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe usw. zum Verkauf angeboten werden. Gegenteil: Geld Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der (im Gegensatz zu einem Trader) für fremde Rechnung, d.h. im Auftrag eines Kunden, Geschäfte an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt ausführt.Geld, das im bargeldlosen Zahlungsverkehr verwendet wird, z.B. bei Überweisungen von einem Konto auf ein anderes.Der Buchwert entspricht dem Eigenkapital dividiert durch die Anzahl der Aktien. Liegt der Buchwert erheblich über dem Preis einer Aktie, so ist dies als ein mögliches Kaufsignal anzusehen. Auch: Wert, zu dem ein Aktivposten in der Bilanz ausgewiesen ist.(BTX) Ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex und besteht aus den umsatzstärksten und höchstkapitalisiertesten Aktien der Bulgarian Stock Exchange (BSE-Sofia). Der Index wird von der Wiener Börse AG real-time in bulgarischen Lew (BGN), EUR und USD berechnet und veröffentlicht. Der Startwert des BTX wurde per 3. Jänner 2005 mit 1.000 Punkten festgelegt.Kombinierte Optionsstrategie, die durch Kauf eines Calls mit einem niedrigeren und Verkauf eines Calls mit einem höheren Ausübungspreises gebildet wird. Beide Optionen haben die gleiche Laufzeit.Ein Bull-Call-Spread wird durch den Kauf einer am Geld oder nahe am Geld notierenden Call-Option und dem gleichzeitigen Verkauf einer aus dem Geld notierenden Call-Option gebildet. Ein Bull-Put-Spread wird durch den Kauf einer Verkaufsoption (Put) mit niedrigerem Ausübungspreis und dem Verkauf eines Puts mit einem höherem Ausübungspreis gebildet.(Hausse) Dieser Ausdruck wird für die Erwartung steigender Preise verwendet. Bildlich dargestellt wird dieser Zustand durch den Bullen (Stier) der die Preise auf die Hörner nimmt und in die Höhe wirft Gegensatz: BearishAnleihen der Republik Österreich.Ein Forderungspapier, das vom Bund zur Deckung des kurz- bis mittelfristigen Kapitalbedarfes (bis 5 Jahre Laufzeit) emittiert wird. Bundesschatzscheine werden meistens von institutionellen Anlegern gekauft.Business Angels sind Institutionen bzw. Personen, die neben einer finanziellen Direktbeteiligung (Venture Capital) an einem Unternehmen in der Aufbauphase auch Ideen, Managementerfahrung und Kontakte einbringen. Das Ziel der Business Angels ist die private Unterstützung von Unternehmensgründungen, bei denen für Banken das Risiko zu groß und für Beteiligungsgesellschaften der Kapitalbedarf zu gering ist. Dafür erhalten die Business Angels entsprechende Unternehmensanteile.(BörseG) Das BörseG regelt das Verhältnis zwischen Börsemitgliedern und Börsebesuchern (d.h. Börsehändler und -kunden) einerseits und dem Börseunternehmen andererseits. Das BörseG enthält weiters Bestimmungen, die die Zulassung von Verkehrsgegenständen zu geregelten Märkten, die Pflichten von Emittenten sowie teilweise die Finanzmarktaufsicht (FMA) betreffen. Drückt den Wert aller an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt gehandelten Wertpapiere, also den Wert des Gesamtmarktes aus. Dabei werden die Marktkapitalisierungen der einzelnen Unternehmen addiert. (Kurs) Der an dem von einem Börseunternehmen betriebenen, geregelten Märkten durch Angebot und Nachfrage ermittelte Preis für die gehandelten Werte (z.B. Wertpapiere, Devisen etc.). Marktsegment der Wiener Börse AG, an dem über das Handelssystem Xetra® alle Rentenwerte gehandelt werden, die zum Amtlichen Handel bzw. Geregelten Freiverkehr zugelassen oder in den Dritten Markt einbezogen sind. Als Handelsverfahren wird die einmalige, untertägige Auktion angeboten.(Agio) Das Aufgeld bei Wertpapieren bezeichnet die Differenz zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers und dem tatsächlich zu zahlenden, höheren Preis, insbesondere einem höheren Ausgabepreis. Meist wird das Aufgeld als %-Wert des Nennwertes ausgedrückt. Das Aufgeld bei Optionsscheinen wird im Zusammenhang mit der Bewertung derselben verwendet. Hier ist das Agio die Kennzahl, die aussagt, um wieviel teurer der Erwerb des Basiswertes durch Kauf des Optionsrechts mit sofortiger Ausübung desselben gegenüber dem direkten Erwerb des Basisobjektes ist. Das Aufgeld, das beim Kauf der meisten Fonds zu zahlen ist, wird ebenfalls als Agio bezeichnet. Gegenteil: Abgeld.siehe: Aufgeld, AgioBei Aktiengesellschaften das Gesellschaftsorgan, das den Vorstand bestellt, abberuft und überwacht. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt und vertritt die Interessen der Eigentümer (Aktionäre).(Order) Willensbekundung eines Marktteilnehmers, Wertpapiere zu kaufen bzw. zu verkaufen. Eine Order kann neben der Angabe des gewünschten Basiswertes und der gewünschten Menge auch noch zusätzlich nach bestimmten Kriterien spezifiziert werden: Zusammensetzung des Auftrages (einfach/kombiniert), Behandlung im Auftragsbuch (Zeitraum und Art der Gültigkeit) und diversen Ausführungsbeschränkungen. (Orderbuch) Im zentralen Auftragsbuch eines von einem Börseunternehmen betriebenen Marktes werden alle Aufträge gespeichert, auf ihre Durchführbarkeit überprüft und schließlich ausgeführt. Im Auftragsbuch ist daher jederzeit die aktuelle Auftragslage ersichtlich.(out of the money, OTM) Ein Call ist aus dem Geld, wenn der Preis des Basiswertes unter dem Ausübungspreis des Calls liegt. Ein Put ist aus dem Geld, wenn der Preis des Basiswertes über dem Ausübungspreis des Puts liegt.Ausführungsbeschränkungen spezifizieren, wie der Auftrag ausgeführt werden soll. An den von der Wiener Börse AG betriebenen Märkten können die Beschränkungen Fill-Or- Kill und Immediate-Or-Cancel verwendet werden.siehe: EmissionspreisRecht der Aktionäre, in der Hauptversammlung Fragen, die die Gesellschaft und das Geschäftsergebnis betreffen, an den Vorstand zu richten. In Ausnahmefällen darf der Vorstand die Auskunft verweigern.Die Auszahlung von Dividenden, Bonifikationen, Liquidationserlösen, etc. an den Anteilseigner. Bei ausschüttenden Wertpapieren werden die Erträge bis zum Auszahlungstag angesammelt und danach (üblicherweise einmal pro Jahr) ausgeschüttet. Am Tag der Ausschüttung vermindert sich der Wert des zugrunde liegenden Wertpapiers um den Ausschüttungsbetrag. Jener Teil des Gewinnes, der bei Beteiligungspapieren bzw. Investmentzertifikaten an die Inhaber der Wertpapiere ausbezahlt wird. siehe: SchreibenErklärung eines Optionsinhabers, dass er den Basiswert gemäß den vereinbarten Bedingungen zu kaufen (bei Calls) bzw. zu verkaufen (bei Puts) wünscht.Zeitraum, während dessen Ausübungen im Clearingsystem (Clearing) vorgenommen werden können.(Strike price, Exercise price, Basispreis) Preis, zu dem der Basiswert bei Ausübung der Option gekauft bzw. verkauft werden kann.(OTC-Markt = over-the-counter Market) Geschäfte, die außerhalb der vom Börseunternehmen betriebenen Märkte zwischen den Handelsteilnehmern direkt abgeschlossen werden.Untersegment des Terminmarktes der Wiener Börse AG. In diesem Segment sind alle Optionen und Finanzterminkontrakte, die auf österreichische Aktien bzw. Indizes lauten, zusammengefasst. Der Handel dieser Produkte findet fortlaufend über das Handelssystem OMex® statt.