(Suspendierung) In Fällen, in denen z.B. entscheidende Unternehmensmeldungen oder Übernahmeangebote den Preis eines Wertpapiers beeinflussen können sowie bei Kapitalmaßnahmen, kann ein Wertpapier vom Handel ausgesetzt werden, d.h. das Wertpapier ist in diesem Zeitraum nicht handelbar. Eine Suspendierung hat immer zur Folge, dass alle im allgemeinen Auftragsbuch befindlichen Orders automatisch gelöscht werden.
Computersysteme, die einen elektronischen Handel von Wertpapieren ermöglichen. Die Wiener Börse AG stellt für den Handel am Kassamarkt das Handelssystem Xetra® und für den Handel am Terminmarkt das Handelssystem OMex® zur Verfügung.
Tag, an dem ein Handel an den vom Börseunternehmen betriebenen Märkten stattfindet. An Samstagen, Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen bleiben die Märkte geschlossen.
Die Handelszeit ist die Zeit, in der innerhalb eines Handelstages Orders in das Handelssystem eingegeben und Geschäfte im Handelssystem abgeschlossen werden können. Die Handelszeit umfasst die Vorhandels-, die Haupthandels- und die Nachhandelsphase.
Organ der Aktiengesellschaft, durch welches die Aktionäre ihre Rechte in den Angelegenheiten der Gesellschaft ausüben. Sie entscheidet über wichtige Schritte des Unternehmens. Die Hauptversammlung tagt üblicherweise einmal im Jahr.
(Leverage-Effekt) Gibt an, um wieviel stärker sich der Preis einer Option oder eines Optionsscheines prozentuell verändert, wenn der Basiswert steigt oder fällt. Entsprechend der Hebelwirkung sind die Schwankungen der Optionspreise überproportional größer als die der Basiswerte. Diese Eigenschaft bedeutet für den Anleger, dass der Kapitaleinsatz beim Kauf von Optionen wesentlich geringer sein kann als beim Kauf des Basiswertes.
Marktteilnehmer, der z.B. Futures und Optionen verwendet, um ein Aktienpaket gegen mögliche Preisverluste abzusichern. Die Begrenzung von Preisverlusten ist durch den im Voraus fixierten Verkaufspreis (Ausübungspreis) gegeben (engl. to hedge = absichern).
Mit Hilfe dieser Orderart können institutionelle Investoren große Aufträge im Handelssystem OMex® plazieren, ohne die Preise sofort negativ zu beeinflussen, da von dieser großen Order nur ein Bruchteil (Show-Size) im allgemeinen Auftragsbuch angezeigt wird. Sobald die Show-Size vollständig ausgeführt wurde, wird die nächste Spitze im Orderbuch angezeigt. Die Plazierung der Order erfolgt somit immer stückchenweise. Zu beachten ist allerdings, dass in der Markttiefe die gesamte Ordermenge angezeigt wird.
Die auf Grundlage der vorangegangenen Preisentwicklung eines Basiswertes für einen bestimmten Zeitraum errechnete Standardabweichung (= durchschnittliche Abweichung vom Mittelwert) der Börsepreise.
(HTX®) Von der Wiener Börse AG entwickelter und real-time (Real-Time-Index) berechneter Preisindex, der aus ungarischen Blue-Chip-Aktien besteht. Der HTX® ist Basiswert für an den vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebenen Märkten gehandelte und in Euro abgerechnete Futures und Optionen. Der Startwert des HTX® wurde am 15. Juli 1996 mit 1.000 Punkten festgelegt.. Dieser Index wird in Euro, US-Dollar und Lokalwährung berechnet.
Diese Anleihen sind nachrangig und weisen eine unbegrenzte Laufzeit auf, wobei eine Kündigungs-Möglichkeit durch den Emittenten besteht. Zinszahlungen können unter Umständen entfallen, müssen bei Ausschüttung einer Dividende allerdings nachgeholt werden. Einerseits werden sie gemäß der IFRS Bilanzierung dem Emittenten als Eigenkapital angerechnet, andererseits sind die Zinszahlungen für den Emittenten steuerlich absetzbar.
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