Börselexikon

Das Börselexikon wird zur Verfügung gestellt von der Wiener Börse.

 

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(Gammafaktor) Jener Sensitivitätsfaktor, der die absolute Veränderung des Delta beschreibt, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Einheit verändert. Mathematisch betrachtet, entspricht Gamma der zweiten Ableitung des Optionspreises nach dem Preis des Basiswertes.
siehe: fundierte Anleihe
(covered) Bezeichnung für die Position eines Stillhalters, der entweder den Basiswert für den ausgestellten Call oder die Barmittel für den ausgestellten Put besitzt. Gegenteil: ungedeckt
(Bid) Preis, zu dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe usw. zum Ankauf nachgefragt werden. Gegenteil: Brief
Markt für kurzfristige Finanzierungsmittel (bis zu einem Jahr). Markt für Notenbankgeld und Geldmarktpapiere (Tagesgeld-, Monatsgeld-, Diskont- und Devisenmarkt).
Aufgrund eines Beschlusses der Hauptversammlung dem Vorstand für höchstens fünf Jahre erteilte Ermächtigung, ohne weiteres Befragen der Hauptversammlung das Grundkapital durch Ausgabe Junger Aktien in einem bestimmten Ausmaß zu erhöhen.
Das Genußrecht berechtigt zu einem gewissen Anteil am Reingewinn und/oder am Liquidationserlös eines Unternehmens. Das Genußrecht wird im sog. Genußschein verbrieft und beinhaltet weder ein Stimmrecht noch sonstige Rechte am Unternehmen.
Das Genussrecht berechtigt auf einen gewissen Anteil am Reingewinn und/oder am Liquidationserlös eines Unternehmens. Das Genussrecht wird im sog. Genussschein verbrieft und beinhaltet weder ein Stimmrecht noch sonstige Rechte am Unternehmen.
Vom Börseunternehmen Wiener Börse AG betriebener geregelter Markt. Jene börserechtliche Zulassungsform mit weniger strengen Zulassungsvoraussetzungen (Zulassungsverfahren) als die für den Amtlichen Handel.
Ein von einem Börseunternehmen im Inland oder einem Marktbetreiber in einem Mitgliedstaat betriebenes oder verwaltetes multilaterales System, das die Interessen einer Vielzahl Dritter am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems nach nicht-diskretionären Regeln in einer Weise zusammenführt oder das Zusammenführen fördert, die zu einem Vertrag über Finanzinstrumente führt, die gemäß den Regeln und Systemen des Marktes zum Handel zugelassen wurden. Der geregelte Markt muss eine Konzession erhalten haben und gemäß jenen Vorschriften des Herkunftsmitgliedstaates ordnungsgemäß funktionieren, die dem Titel III der Richtlinie 2004/39/EG entsprechen.
Ein Investmentfonds, bei dessen Gründung die Höhe des Fondsvermögens und die Anzahl der Investmentzertifikate festgelegt werden. Sind alle Zertifikate verkauft, wird der Fonds geschlossen. Erwerb und Verkauf sind dann nur über einen von einem Börseunternehmen betriebenen Markt möglich (offener Fonds).
Überschuss der Erträge über die Aufwendungen innerhalb eines Geschäftsjahres.
Participating Bond. Ein Wertpapier, das neben der festen Verzinsung ein Anrecht auf einen variablen Anteil am Reingewinn der Gesellschaft verbrieft. Dieser variable Zinszuschlag ist an die Dividende gekoppelt und wird nach Erreichen einer bestimmten Höhe der Dividende wirksam.
(Closing Transaction) Transaktion, bei der am Terminmarkt eine bereits bestehende offene Position aufgehoben wird, und zwar durch Eingehen einer gegenteiligen Position. Der Besitzer einer Long-Position erwirbt also einfach eine Short-Position und umgekehrt. Gewinn oder Verlust ergeben sich aus der Differenz zwischen den Kaufpreisen der beiden Positionen.
(GDR) Hinterlegungsscheine für ausländische Aktien, die nach dem Vorbild der American Depository Receipts (ADR) entwickelt wurden und das Eigentum von Aktien inkl. Rechte wie z.B. das Recht auf Dividende verbriefen. Ein GDR kann sich auf eine oder mehrere Aktien bzw. auch nur auf einen Aktienbruchteil beziehen. GDRs werden an Börsen weltweit stellvertretend für die Original-Aktie gehandelt. Siehe auch Depository Receipts.
Derjenige, der aufgrund eines Schuldverhältnisses (begründet z.B. in Anleihen) berechtigt ist, vom Schuldner (Emittent) eine Leistung zu fordern.
Einführung eines Unternehmens an einem von einem Börseunternehmen betriebenen Markt durch öffentlichen Verkauf von Unternehmensanteilen (Aktien).
Offenmarktsatz
Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist nur für den aktuellen Handelstag gültig.
Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist solange gültig, bis sie entweder ausgeführt oder vom Auftraggeber bzw. vom System ? bei Erreichen der maximalen Gültigkeit von 90 Tagen ? gelöscht wird.
Eine mit dieser Gültigkeitsbeschränkung im Handelssystem Xetra® eingegebene Order ist bis zu dem vom Händler spezifizierten Tag gültig (maximal 90 Tage ab Eingabezeitpunkt).
Begriff für Schuldverschreibungen, die vom Bund emittiert werden, wie z.B. Bundesanleihen, Bundesobligationen, Bundesschatzscheine.
siehe: Kapitalberichtigung
siehe: Sensitivitätsfaktoren
(Mehrzuteilungsoption) Im Fall einer Überzeichnung der Emission die Möglichkeit des Emittenten einer zusätzlichen Zuteilung von Aktien an die Zeichner der Emission.
Höchste vom Bund akzeptierte Rendite, bei der beim Renditetender-Verfahren noch eine Zuteilung an die einzelnen Banken erfolgt.
Aktienkapital einer Aktiengesellschaft. Es entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien und muss mindestens EUR 70.000 betragen.
Am Kassamarkt gibt es zwei Grundpositionen: Long Aktie (Kauf) und Short Aktie (Verkauf); am Terminmarkt sechs: Long Futures und Short Futures, Long Call und Short Call sowie Long Put und Short Put. Grundpositionen bilden die Bausteine für kombinierte Strategien.