Presseaussendungen & News

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Flughafen Wien saniert Piste 16/34

 

 

Aus Sicherheitsgründen ist Belagserneuerung unbedingt notwendig – Unterlassung hätte Sicherheitsgefährdung bei Starts und Landungen von Flugzeugen zur Folge

 

Umfassende Informationen für Bevölkerung auf Flughafen-Homepage, Umwelttelefon und mit weiteren Maßnahmen

 

Im Zeitraum vom 8. April bis 26. Mai 2013 wird der Flughafen Wien Sanierungsarbeiten auf der Piste 16/34 durchführen. Notwendig sind diese Arbeiten aus Sicherheitsgründen: Die Piste 16/34 wurde im Jahr 1976 errichtet und seither nur einmal vor 20 Jahren im Jahr 1993 großflächig saniert. Nun müssen die Deck- und Tragschicht sowie die Schultern der gesamten Piste auf einer Fläche von rund 220.000 m² komplett erneuert werden. Bei einer Landung eines Flugzeuges wirken mehrere hundert Tonnen auf den Pistenbelag, rund 270 Landungen finden pro Tag auf der Piste 16/34 statt. Ein Unterlassen dieser Sanierungsmaßnahmen hätte gravierende Sicherheitsgefährdungen bei Starts und Landungen von Flugzeugen durch aufgeworfene Asphaltstücke zur Folge.

 

Entscheidung über Durchführung der Arbeiten wird täglich veröffentlicht

Vor dem Hintergrund, dass Belagsarbeiten dieser Dimensionen im Winter nicht möglich sind und im Hinblick auf die verkehrsstarke Sommersaison ist es notwendig, die Sanierungstätigkeiten am 8. April 2013 zu beginnen und bis spätestens 26. Mai 2013, bzw. bei optimaler Wind- und Wetterlage nach Möglichkeit früher, abzuschließen. Aufgrund des laufenden Flugbetriebes ist es außerdem nur möglich, die Arbeiten in verkehrsruhigen Zeiten durchzuführen. Im Detail werden in 25 Nächten zwischen 21:00 und 7:00 Uhr sowie an vier bis fünf Wochenenden von Freitag 21:00 Uhr bis Sonntag 16:00 Uhr die Sanierungstätigkeiten durchgeführt. Während dieser Stunden muss die Piste 16/34 komplett gesperrt werden und kann für Starts und Landungen nicht verwendet werden. Die Entscheidung über die Pistensperre und Durchführung der Bauarbeiten wird täglich abhängig von der tatsächlichen lokalen Wind- und Wettersituation am Flughafen Wien getroffen und auf der Homepage veröffentlicht werden.

 
Umfangreiche Sanierungsarbeiten auf 220.000 m² Fläche

Während der Sanierungsarbeiten werden bei Westwind und Windstille Starts und Landungen über die Piste 29 abgewickelt, wovon Wien in der Nacht im Wesentlichen nicht betroffen ist. Am Wochenende werden am Tag bei Westwind die Flugzeuge auf den gewohnten Routen, aber zum Teil in größerer Anzahl geführt. Bei Wind aus östlicher Richtung wird es notwendig sein, Landungen ausschließlich über die Piste 11 zu führen, was beispielsweise Überflüge über Wien auch in der Nacht zur Folge hat. Allgemein kann gesagt werden, dass mögliche Auswirkungen im Flugverkehr im Wesentlichen über den Gebieten Schwechat, Fischamend, Kleinneusiedl und Enzersdorf an der Fischa sowie einigen Bezirken Wiens bemerkbar sein könnten. Das Ausmaß der Auswirkungen hängt von den tatsächlichen lokalen Windverhältnissen am Standort Flughafen ab. Alternative Varianten der Projektdurchführung (keine Wochenenden, kein Anflug über Piste 11) wurden geprüft und hätten lediglich eine Verlängerung der Sanierungsdauer und damit eine noch längere Belastung für die Anrainer zur Folge.

 
 

Umfassende Information im Internet und via Umwelttelefon

Das Bemühen um möglichst geringe Auswirkungen und eine offene und transparente Information über das Projekt haben für den Flughafen Wien höchste Priorität. Daher werden detaillierte Informationen über die Pistensanierung, den laufenden Projektfortschritt sowie eine tägliche Information über die Durchführung der Arbeiten in den nächsten Wochen auf der Flughafen Wien-Homepage www.viennaairport.com/pistensanierung abrufbar sein. Für interessierte Besucher werden an den Wochenenden außerdem kostenlose Baustellenbesichtigungen angeboten werden, Informationen zu Anmeldung und Ablauf werden ebenfalls auf der Flughafen Wien-Homepage demnächst veröffentlicht. Die tatsächlichen Flugbewegungen sind auf der Homepage www.flugspuren.at abrufbar. Die detaillierten Auswirkungen hinsichtlich des Mediationsvertrages und Lärmmessungen werden vom Verein Dialogforum Flughafen Wien unabhängig evaluiert und im Evaluierungsbericht veröffentlicht.

 

Für Fragen und Beschwerden von Betroffenen steht das Umwelttelefon der Flughafen Wien AG rund um die Uhr unter 0810 22 33 40 zur Verfügung, schriftliche Anfragen können jederzeit über die Umwelt-Homepage des Flughafen Wien www.vie-umwelt.at gestellt werden.

 
 
 

Rückfragehinweis: Pressestelle Flughafen Wien AG                                      

Peter Kleemann (+43-1-) 7007-23000                                        

Clemens Schleinzer (+43-1-) 7007-22399                                  

Stefanie Tomanek (+43-1-) 7007-26939                                                    

p.kleemann@viennaairport.com                                                          
c.schleinzer@viennaairport.com